Donnerstag, 23. Mai 2013

Stress Prävention: Yoga Top 5: Übungen gegen Stress & APP und SYMPOSIUM NEWS!!

Es gibt viele Ursachen für Stress, doch nur wenige Heilmittel, so scheint es! Doch Du kannst Dich glücklich schätzen, denn in diesem Video zeigt Dir Amiena Zylla Übungen, die Dir physisch und psychisch eine Auszeit gewähren werden. 




Yoga gegen Stress: http://youtu.be/fhp8DHyDrLE

Empfehlung von Business Doctors: www.Business-doctors.at

NEWS!!


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Android APP (Deutsch)
von Business Doctors, Österreich
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Beschreibung

Die onlinegestützte Selbstdiagnose-Software für den Einzelnen.
Die App bietet den Usern einen raschen Überblick über das individuelle persönliche Befinden, Gefährdungszustände in Richtung Stress & Burnout, verlinkt zu Problemlösungsexperten sowie erweiterten Services.

News und Infos zu den Themenfeldern - Stress & Burnout Prävention - werden tagesaktuell selektiert und für den User aufbereitet.


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WEITERS!!!



– von der Wertschätzung zur Wertschöpfung
2 Symposium in St. Lambrecht für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten 2013.

Einzigartig in Europa! Von 17-18 Oktober 2013 – laden die Business Doctors, die Präventions-Experten, zum 2. Symposium. Ganz im Sinne des EU-Schwerpunktes “Active Aging” stehen folgende brandheiße Themen am Programm: Stress, Burnout, psycho-soziale Erkrankungen, Prävention, Gegenmaßnahmen, sich verändernde Arbeitswelten, neue Strategien – für ArbeitnehmerInnen und Wirtschaft gleichermaßen.

Die Referenten


Sozialminister Rudolf Hundstorfer


Gesundheitsminister Alois Stöger

Präs. K. Blecha, Dir. K. Aust – PVA, Mag. R. Czeskleba – Fit 2 Work, G. Plank – AK, Mag. Ch. Finding – GKK sowie zahlreiche WissenschafterInnen wie Prof. Dr. D. Scholz bis hin zu SpezialistInnen aus Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft werden die Themen von verschiedensten Blickwinkeln aus beleuchten.

Die Zielsetzung

Dieses Symposium wird sich schwerpunktmäßig mit Gesundheit und Krankheit im Kontext zu Wertschätzung und Wertschöpfung auseinandersetzen.
Weit über die anwesenden TeilnehmerInnen hinaus soll die Notwendigkeit einer umfangreichen Krankheitsprävention dargelegt und die Erfolgsfaktoren dafür aufgezeigt werden. Hier sollen Personalisten und Unternehmer zu den Themen Prävention fit gemacht werden, Anregungen zur Implementierung von BGF und BGM erhalten und praktikable Umsetzungshinweise erhalten.


Ihr Ansprechpartner:


Franz Daublebsky,

Tel. 0664 / 101 2333


Business Doctors Informationen:

Zahlen, Daten, Fakten zu den Studien, Studienergebnissen, wie auch zu den verschiedenen Seminar – und Changeprogrammen sind unter:
www.business-doctors.at abrufbar.

Der persönlichen Stress-, Arbeits- und Belastungstest kann kostenlos unter:
http://www.timeout-austria.at/tests/burnout.php abgerufen werden.


Business Doctors, Graz, Österreich
www.business-doctors.at


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Mittwoch, 22. Mai 2013

Burn Out – Info & Tipps zur Verbeugung

Burn Out – der Begriff ist längst zu einem Schlagwort geworden, dem man in den Medien immer wieder begegnet. Auch im Büroalltag fällt der Begriff Burn Out nicht selten. Dabei entsteht schnell fälschlicherweise der Eindruck, jeder Mensch mit Stress leide unter dieser Krankheit. Dies ist falsch. Anspannung und Arbeitsbelastung sind nicht mit Burn Out gleichzusetzen. Wer jedoch wirklich darunter leidet, ist ernsthaft erkrankt und sollte wissen, wo er professionelle Hilfe suchen kann.

                          © Rudie – Fotolia.com

Wie kann man dem Burn Out vorbeugen?



Grundsätzlich jeder Mensch kann von einem Burn Out betroffen sein.
Besonders gefährdet sind Leute, die beruflich oder privat stark gefordert sind, wenig Zeit für sich selbst und immer unter Anspannung stehen. Mit den richtigen Tipps und Tricks kann man aber einem Burn Out vorbeugen: 

                      Lesen  Sie weiter in Link: BERUFE.EU

Empfehlung von Business Doctors: www.Business-doctors.at

Wichtiger Hinweis:
Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten: email: office@business-doctors.at 

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Montag, 20. Mai 2013

Theme Stress & Burnout Prävention: Nervosität, Angst, Schlaflosigkeit – Sind Sie reif für den Therapeuten?


FOCUS-Online-Redakteurin Anna Vonhoff 
  
Stress, Scheidung, Umzug – viele Lebenssituationen überfordern die Seele. Wenn die Psychokrise den Alltag zur Qual macht, ist es Zeit, Hilfe zu suchen. Wann der Gang zum Spezialisten nötig ist – und wie man einen guten Therapeuten findet.

Wer Zahnschmerzen hat, geht zum Zahnarzt, wer unter Bluthochdruck leidet, schluckt Betablocker – doch wenn die Seele leidet, sind viele Menschen hilflos und wie gelähmt. Die Angst vor Stigmatisierung, Scham und Unwissenheit versperren oftmals den Gang zum Spezialisten. „Ich bin doch nicht verrückt“, wehren sich viele Betroffene, „Reiß dich doch einfach mal zusammen“, raten Freunde. Das sind wenig hilfreiche Vorschläge, unnötige Barrieren auf dem Weg zu seelischer Gesundheit und Wohlbefinden aufbauen. Zwar lösen sich manche Krisen von alleine und einige psychischen Probleme lassen sich mit der Unterstützung von Freunden und Familie durchaus in den Griff bekommen. Aber wenn das nicht klappt, wird der Alltag zur Qual. Spätestens dann ist es nötig, sich professionelle Hilfe zu suchen.

 Was ist noch normal – und was grenzwertiges Verhalten?
Jürgen Margraf ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie e.V. (DGPs). Er kennt die vier Alarmzeichen, die anzeigen, dass die Betroffenen nicht mehr allein zu Recht kommen:
·         Dazu gehöre erstens die Empfindung, die Kontrolle über die aktuelle Situation zu verlieren.
·         Hinzu kommt ein hoher Leidensdruck.
·         Drittens sind die Probleme bereits so erdrückend, dass sie Alltag und Job beeinträchtigen.
·         Als vierter Hinweis gelten Experten eine Unangemessenheit der Gefühle und eine gestörte Einschätzung der Lebenssituation.

Gerade der letzte Punkt ist jedoch schwer abzuschätzen, denn die Grenzen zwischen noch normalem und übertriebenem Verhalten sind durchaus fließend. Trauer nach der Scheidung, Schwierigkeiten nach einem Umzug oder Unwohlsein in einer Menschenmenge können eine akzeptable und durchaus normale Reaktion sein – in bestimmtem Ausmaß jedoch auch behandlungsbedürftig werden. „Da kommt es dann stark darauf an, ob die Betroffenen unter ihren Gefühlen leiden und ob sie ihren Alltag dadurch nicht mehr bewältigen können“, sagt Margraf. Wenn die Umwelt sich Sorgen macht und einen auf das eigene Verhalten aufmerksam macht, kann das außerdem ein Hinweis darauf sein, dass sich die Persönlichkeit verändert hat.

Grundsätzlich ist es eine individuelle Entscheidung, ob jemand in einer bestimmten Lebenssituation Unterstützung sucht oder nicht. „Ich rate jedoch, nicht allzu lange abzuwarten, sondern sich wirklich Hilfe zu suchen, wenn einem alles über den Kopf wächst“, sagt der Psychologe. Eine rechtzeitige Intervention ist auch deshalb sinnvoll, da sich Depressionen und Ängste beispielsweise besser behandeln lassen, wenn sie noch nicht chronisch geworden sind.

Prävention: Hürden bis zur Hilfe

Wer sich endlich dazu durchgerungen hat, Hilfe tatsächlich in Anspruch zu nehmen, der ist noch lange nicht am Ziel. Die Versorgungslage im Fall einer psychischen Erkrankung ist nämlich heikel. „Im Durchschnitt warten Patienten 17 Wochen auf einen Termin beim Therapeuten, das ist ein Skandal“, sagt Margraf. In manchen Regionen sei die Therapeutendichte besonders gering, etwa im Ruhrgebiet. Insgesamt sei die Lage auf dem Land sogar noch prekärer als in den Großstädten.
Woran gute Therapeuten zu erkennen sind
Für Laien ist es schwierig, zu beurteilen, ob der Therapeut fachlich tatsächlich kompetent ist. Fest steht: So wie es gute und schlechte Ärzte gibt, finden sich auch unter den Therapeuten schwarze Schafe. Aber: „Die Standards für geprüfte Therapeuten mit Approbation sind in Deutschland generell sehr hoch, die Ausbildung ist gut“, betont der Psychologe.

Auf der Suche nach einem geeigneten Arzt oder Psychotherapeuten folgen viele Patienten Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis. „Das ist kein schlechter Weg“, sagt Margraf. Allerdings hängt die Zufriedenheit mit der Therapie auch davon ab, ob es individuell passt. In der Patienten-Therapeuten-Beziehung muss die Chemie stimmen und eine gewisse Sympathie gegeben sein. Schließlich offenbaren die Patienten ihre intimen Erlebnisse und sehr persönliche Gedanken im Therapeutengespräch.
Therapiedauer als Qualitätsmerkmal
Ein weiterer Indikator für die Qualität des Therapeuten ist, wie lange es dauert, bis Patienten eine Veränderung erleben. „Am Anfang der Therapie sollte es spürbare Effekte und eine deutliche Verbesserung des Wohlbefindens geben“, sagt Margraf. „In den ersten zehn Sitzungen ist der Anstieg in der Regel am höchsten.“ Eine Kurztherapie von insgesamt 25 Stunden genüge in den meisten Fällen.
Schier endlose Therapien und ein Gefühl des Stillstands weisen eher darauf hin, dass die Therapie ungeeignet sein könnte. Selbstverständlich ist die Therapiedauer auch abhängig von der zu behandelnden Störung: Bestimmte Krankheitsbilder wie Borderline oder Anorexie erfordern häufig eine längerfristige psychologische Betreuung.

Artikel Link:
FOCUS Online


BUSINESS DOCTORS SYMPOSIUM
 „STRESS & BURNOUT PRÄVENTION ALS ERFOLGSFAKTOR”
 OCTOBER 2013

Als Leitmotiv steht hier für die Business Doctors und all ihre Partner “Gesundheit ist unser Auftrag”.
Empfehlung von Business Doctors:
www.Business-doctors.at 



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 Franz Daublebsky,
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Business Doctors Informationen:
Zahlen, Daten, Fakten zu den Studien, Studienergebnissen, wie auch zu den verschiedenen Seminar – und Changeprogrammen sind unter:
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Der persönlichen Stress-, Arbeits- und Belastungstest kann kostenlos unter:
http://www.timeout-austria.at/tests/burnout.php abgerufen werden.

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Diagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten:
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Mittwoch, 15. Mai 2013

Stress und Burnout - Wirtschaftsfaktor und Kostenfalle

Artikel veröffentlicht von: Franz-Karl Daublebsky

Stress – und Burnoutprävention im Alltag, auf dem Arbeitsplatz und als Wirtschaftsfaktor, fußend auf nunmehr 11 berufsgruppenspezifischen Stress und Burnoutstudien, prägt die Arbeit der Business Doctors. 


In ihrem Bericht „Prävention als Wirtschaftsfaktor" verweisen die Business Doctors darauf, dass Ängste, Stress Depressionen, Präsentismus und letztendlich Burnout zunehmend die Krankenstandsstatistiken dominieren. Darauf Bezug nehmend alarmieren Berichte über ständig steigende und bereits gefährliche Ausmaße annehmende und ausufernde Kosten Die WHO spricht von der Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts, die schon epidemische Ausmaße angenommen hat und sich weltweit an die erste Stelle aller Erkrankungen gereiht hat.

Zahlen, die zum Handeln zwingen:

Das Hamburgsche Welt Wirtschaftsinstitut HWWI zeigt in seinem Anfang Juni veröffentlichten Bericht auf, dass Leistungseinbußen – bedingt durch psychosoziale Erkrankungen und Beeinträchtigungen im Jahr 2010 die deutsche Volkswirtschaft mit 364 Milliarden Euro, das sind 16% des BIP, belasteten. In Österreich haben die psychosozialen Erkrankungen 2010 um 19,8% zugenommen und die dadurch bedingten Krankenstände haben, gegenüber 12 Krankenstandstagen im österreichischen Durchschnitt, die Spitzenmarke von 38 Tagen pro Betroffenem und Jahr bereits überschritten. Die Business Doctors konnten in ihren berufsgruppenspezifischen Stress- und Burnoutstudien feststellen, dass z.B. Mitarbeiter in der IT-Branche und im Handel besonders belastet sind, und auch hier die Kostenfalle erbarmungslos zuschlägt. Insbesondere zeigt die vertiefenden Genderstudie der Business Doctors auf, dass in verschiedenen Berufsfeldern, wie z.B. Banken und Versicherungen Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen mit 21 % zu 9 %, besonders stark belastet sind.

Der Human Factor - Prävention gegen Kostenexplosion:

Vielfach ist nach wie vor festzustellen, dass Erkrankungen, und hier seien insbesondere die psychosozialen Erkrankungen erwähnt, als Gott gegeben angesehen werden und man dies hinzunehmen habe. Angesichts der Tatsache, dass im Rahmen des Wertewandels und der Globalisierung der „Human Factor" eine zentrale Rolle eingenommen hat, ist der Prävention und einer zeitgemäßen Ausrichtung der Arbeitswelten das Wort zu reden. Wenn also die Ökomaschine Mensch zur wertvollsten Aktie eines Unternehmens - zumindest in unseren Breiten - mutiert ist, hat der „ Human Factor „ an Bedeutung für nachhaltigen Unternehmenserfolg, die Positionierung der Arbeitskraft als Ökomaschine abgelöst. Diese Neuausrichtung sollte auch in der Beurteilung von Banken bei der Liquiditätssicherung, also bei Kreditvergaben, eine zentrale Rolle einnehmen. Davon jedoch sind wir leider noch weit entfernt. Dass neues Denken neue Chancen schaffen kann, hat sich offensichtlich noch lange nicht herumgesprochen. Alte, nicht mehr zeitgemäße Denkstrukturen prägen insbesondere im KMU –Bereich den Wirtschaftsalltag. Know How ist heute in den permanenten Änderungsprozessen das Betriebskapital, keine Hallen, Maschinen, oder Maschinenteile.
Um also das Human Capital bei der Stange zu halten, Renditen zu produzieren und Rücklagen für notwendige Investitionen zu schaffen, sollte die Mitarbeitergesundheit, insbesondere im psychosozialen Bereich, höchste Priorität haben.

Strukturen zum Erfolg

Will man den Trends der zunehmenden psychosozialen Belastungen erfolgreich gegensteuern, müssen neue Strukturen in die jeweiligen Arbeitsprozesse und Unternehmenskulturen implementiert werden.
Beginnend mit einer Statusanalyse (basierend auf den Studienergebnissen der jeweilig berufsgruppenspezifischen Studie der Business Doctors), können schnell und kostengünstig die stressauslösenden Faktoren in einem Unternehmen aufgezeigt werden. Die branchenspezifische Schwachstellenanalyse, sowie der Branchenvergleich, getopt mit einem Gendervergleich, stellen die Basis für eine Potential und Konkurrenzanalyse im jeweiligen Marktsegment dar und wird auch als Grundlage für ein systemisches Konzept, Stress und Burnoutrisken zu stoppen ,sowie zum Gegensteuern herangezogen. Derartige Maßnahmen werden meist auch durch BGF-Modelle in Deutschland und Österreich nachhaltig gestützt und gefördert.

Informationen:

Zahlen, Daten, Fakten zu den Studien, Studienergebnissen, wie auch zu den verschiedenen Seminar – und Changeprogrammen sind unter www.business-doctors.at abrufbar.
Der persönlichen Stress-, Arbeits- und Belastungstest kann kostenlos unter http://www.timeout-austria.at/tests/burnout.php abgerufen werden.


Veröffentlicht von: Franz-Karl Daublebsky
Kontakt: Daublebsky@business-doctors.at


Über den Autor:

Franz -Karl Daublebsky: Marketingleiter, Core-business: Research und Developement, HRM, CSR, BGF, Burnout, Burnoutprävention, Prävention, Advertising, Eventmarketing, Produktentwicklung, Produktdesign, Toylart, Texter, Konzeptionist, freier Autor: Wirtschaft, Gesellschaft, Politik,Trainer

Dieser Artikel darf von Dritten für die Inhalte von Newslettern oder Websitecontent verwendet werden. Voraussetzung für eine Veröffentlichung durch Dritte ist, die jeweilige Autoreninfo aus 'Über den Autor', unter jedem Artikel vorhanden, unverändert mit zu veröffentlichen. Ein Verstoß gegen diese Regel, verstößt gegen die Copyright-Bestimmung. Es wäre ebenfalls von Vorteil den Verfasser des Artikels per e-Mail zu informieren, wo sein Artikel veröffentlicht wurde.

Weitere Artikel von Franz-Karl Daublebsky:




Stress und Burnout - Wirtschaftsfaktor und Kostenfalle



Stress- und Burnout-Prävention als Wirtschaftsfaktor



Lebenslust statt Altersfrust



Denken statt gedacht zu werden - Stress- und Burnoutprävention durch kreative Freiräume.



Stress und Burnout bei Frauen



Neues Denken schafft neue Chancen



Angst, Stress, Burnout – Prävention und Ausweg



Die Krise, Stress und Sprachlosigkeit



Change to Success – mit Erfolg aus der Krise



Chillout – statt Stress und Burnout



Krise – na und? Kosteneinsparungen durch Prävention in Milliardenhöhe – na bitte!



Timeout – statt Burnout



„Vom Nickerchen zum Powernapping“



Von der Maschine Mensch zum Human Factor



Never change a losing Concept



Der Weg aus der Krise - CSR statt Shareholder Value. Neues Denken schafft neue Chancen und Märkte. Human-Capital-Programs als Weg aus der Krise



The Human Factor – ein vier Punkte Programm zum Weg aus der Krise



Präsentismus, Mobbing, Angstfantasien und Depression führen zum Burnout



Präsentismus - Vorstufe zum Burnout



Burnout-Prävention ein Wirtschaftsfaktor



Burnout-Prävention ein Wirtschaftsfaktor



Burnout - der wirtschaftliche Supergau?

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Montag, 13. Mai 2013

Business Doctors Symposium 2013: Die Referenten

- von der Wertschätzung zur Wertschöpfung
2 Symposium in St. Lambrecht
für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten 2013.


Die Referenten
Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Symposium Präsentation 2012, ist wieder dabei in Oct. 2013
Sozialminister Rudolf Hundstorfer
Gesundheitsminister Alois Stöger bei Business Doctors Symposium 2013
Gesundheitsminister Alois Stöger,
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Ihr Ansprechpartner:
Burnout symposium 2012 Franz Daublebsky

 Franz Daublebsky, daublebsky@business-doctors.at

Tel. 0664 / 101 2 333

www.business-doctors.at

Business Doctors 2013 symposium info
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Der persönlichen Stress-, Arbeits- und Belastungstest kann kostenlos unterhttp://www.timeout-austria.at/tests/burnout.php abgerufen werden.


Business Doctors, Graz, ÖsterreichSymposium Info: Empfehlung von Business Doctors (Blog-link):
Business Doctors

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Donnerstag, 9. Mai 2013

Stress-frei: “Ausschalten, um abzuschalten” Urlaub und Freizeit, aber richtig

Stress-frei Urlaub und Freizeit


Die Anforderungen an uns steigen im Alltag ständig. Die Zunahme der Belastungen wird für immer mehr von uns, nach und nach schwerer bewältigbar.Wir haben es offenbar vielfach verlernt uns entspannen zu können. Burnout wird zurBeinahe epidemischen Volkskrankheit.

Stress, Schlafstörungen und Ängste haben erschreckende Außmaße angenommen.


Die Business Doctors sind dieser Entwicklung nachgegangen und haben in 9 Berufsgruppen die Stress- und Burnoutfaktoren untersucht und festgestellt, dass falsche und nicht ausreichende Entspannung eine wesentliche Voraussetzung dafür ist ,dass immer mehr, immer häufiger unter Stress leiden, schließlich in einem, vielfach auch ireperablen Burnout, landen und den täglichen Herausforderungen immer weniger gewachsen sind. 
Eine der am stärksten betroffenen Berufsgruppen, wie diese Studie zeigt, sind neben Banken,Versicherungen und den Beschäftigten im Handel, die I-T-Beschäftigten. Schauen Sie nun, mit den Business Doctors, insbesondere für diese Berufsgruppen ein paar einfache Rezepte und Ratschläge an, die den Urlaub zu einem nachhaltigen Kraft – und Fitnessspender machen können.

Abschalten


Handy und Laptop können, so wichtig und unentbehrlich sie heute geworden sind zur Geißel in Ihrem wohlverdienten Urlaub, oder Wochenenden werden. Multitasking, ständige Erreichbarkeit rund um den Globus haben uns auf der einen Seite unentbehrlich für unsere globale Gesellschaft gemacht, auf der anderen Seite aber haben sie die Geschwindigkeit unseres Arbeitstaktes dramatisch erhöht. Stress, Erschöpfung, Unkonzentriertheit und Gereiztheit sind vielfach die Folge. 

In unserer Informationsgesellschaft haben wir es zunehmend verlernt, wenn auch nur für kurze Zeiträume, nicht erreichbar zu sein. Ganz im Gegenteil, wir haben uns schon so negativ konditioniert, dass wir bereits ängstlich und panisch reagieren, wenn das Handy einmal 1 Stunde nicht läutet. Die Folge davon ist, dass wir uns immer intensiver in eine gefährliche Hektik treiben, die schließlich in einen krankhaften Stress, bis hin zu somatischen Erkrankungen, führt.
Die Business Doctors empfehlen nun basierend auf ihren Studien, den Laptop und das Handy im Urlaub ausschalten, um wieder richtig abschalten zu lernen.



Entspannen

Wenn Sie nun das Handy und den Laptop ausgeschaltet haben, lassen Sie diese 2 Arbeitsinstrumente in Ihrem Zimmer. Jeder weis ja, dass Sie auf Urlaub sind. Sie sollten es auch langsam begreifen und akzeptieren. Sie werden auf einmal bemerken, dass die Zwischenräume, von Ihren Anrufen in das Büro und dem Anschauen der Mails immer länger werden und Sie dabei immer weniger Stress haben. 

Ganz im Gegenteil werden Sie bemerken können, dass Sie auf dem richtigen Weg sind Sich zu entschleunigen. Kleine Belohnung am Rande, Sie sparen Sich unglaublich viel Geld, denn die Roominggebühren können ein ganz schön großes Loch in Ihre Urlaubskasse reißen, bzw. bei der nächsten Tel.- Rechnung zu einem bösen Erwachen, dass vermehrten Stress und Ärger nach sich zieht, führen.

Nachhaltigkeit


Wenn es Ihnen also gelungen ist, Ihren Laptop auszuschalten, Ihr Handy nur einzuschalten ,um Sich zu erkundigen, wie es Ihren Pflanzen zu Hause ,Ihrem Hund oder der Schildkröte der Kinder geht, haben Sie viel für die Bewältigung des Alltagsstress gelernt und sind fit für die nächste Runde. 

Nehmen Sie diese Lernpunkte mit nach Hause und machen Sie das auch an Ihren wohlverdienten und zur Regeneration notwendigen Wochenenden, dann haben sich diese Zeilen für Sie ausgezahlt, denn Sie haben gelernt auszuschalten um abzuschalten.

Informationen:

Weitere Informationen zu den berufsgruppenspezifischen Stress und Burnoutstudien der Business Doctors erhalten Sie kostenfrei unter :
www.business-doctors.at

Empfehlung von Business Doctors: www.Business-doctors.at

English: Recommended by Business Doctors: www.Business-doctors.at 


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Samstag, 4. Mai 2013

Anti-Stress Verordnung: Dem Kopf soll es besser gehen

Anti-Stress Verordnung: 52 Millionen Fehltage wegen psychischer Leiden gab es 2011. Die Kosten dafür gehen in den zweistelligen Milliarden bereich. 

Jetzt wollen die Länder gegensteuern - und die Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichten, ihre Angestellten vor Stress zu schützen.



SÜDDEUTSCHE.de
Glaubt man der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), könnte alles sehr schnell gehen. Es muss sogar. Das Thema psychische Belastung am Arbeitsplatz habe inzwischen eine enorm hohe gesellschaftliche Relevanz. Die Zahl der Erkrankungen sei so hoch, dass es inzwischen ernsthafte Schäden für die Volkswirtschaft und für die Sozialkassen gebe. "Der Bundestag sollte unserer Initiative deshalb folgen", sagte sie der Süddeutschen Zeitung.

An diesem Freitag bringt Hamburg zusammen mit fünf anderen Bundesländern einen "Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch psychische Belastungen bei der Arbeit" in die Länderkammer ein. Läuft alles so, wie sich Prüfer-Storcks das vorstellt, wird der Entwurf ohne Beratung durch die Ausschüsse beschlossen und gleich an den Bundestag weitergeleitet. "Wir erwarten, dass die schwarz-gelbe Koalition im Bund sich zu ihrer Verantwortung für die Arbeitnehmer bekennt", sagte die Senatorin.

Nach Angaben der Länder werden die Kosten psychischer Erkrankungen auf insgesamt über 43 Milliarden Euro geschätzt. 
2011 seien durch psychische Leiden insgesamt 52 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage angefallen - die Zahl ist in den vergangenen fünf Jahren um etwa 80 Prozent angestiegen
Psychische Erkrankungen seien zudem inzwischen die Hauptursache für Frühverrentungen. 
Die Betroffenen seien dabei mit durchschnittlich 48 Jahren relativ jung.

Monotone Tätigkeiten, hoher Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit

Arbeit wird als ein wichtiger Faktor für psychische Erkrankungen gesehen. 
Monotone, sich immer wiederholende Tätigkeiten können die psychische Gesundheit beeinträchtigen, aber auch hoher Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit auch in der Freizeit, mangelnde Anerkennung oder Fehlverhalten des Vorgesetzten.

Mit der Verordnung sollen die Arbeitgeber verpflichtet werden, Schutzmaßnahmen gegen schädliche psychische Faktoren zu treffen.
Ist eine Belastung nicht zu vermeiden, sollen die Gefährdungen so weit wie möglich verringert werden. Um einen Überblick über die Lage im Betrieb zu bekommen, müssen Arbeitgeber die psychischen Belastungen im Betrieb ermitteln, was auch durch Befragung der Beschäftigten geschehen soll.

Der Arbeitsrhythmus muss laut Verordnung so gestaltet werden, dass eine Gefährdung der psychischen Gesundheit so weit wie möglich vermieden wird.
Um das zu erreichen, müssen Pausen und Ruhezeiten angemessen verteilt sein. "Bei flexibler Arbeitszeit und räumlicher Mobilität sind Arbeit und arbeitsfreie Zeit abzugrenzen." Wenn Aufgaben außerhalb der Regelarbeitszeit erledigt werden müssten, gelte es, die Rufbereitschaft zu begrenzen und dafür zu sorgen, dass die verlorene Freizeit schnell nachgeholt werden kann.

Von der Leyen in der Pflicht

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) habe sich mit dem Thema nicht durchgesetzt, sagte Prüfer-Storcks. Sie solle deshalb die Gelegenheit nutzen und der Initiative des Bundesrates zum Erfolg verhelfen.

Unterstützung erhielten die Länder von Gewerkschaftsseite. Das IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jügen Urban sagte, seine Organisation habe den Entwurf einer "Anti-Stress-Verordnung" bereits im vergangenen Sommer vorgelegt: "Wir begrüßen daher die Initiative der Länder, mit einer eigenen Rechtsverordnung die Regelungslücke auf dem Feld der psychischen Belastungen zu schließen."

Mit dieser Verordnung werde das Arbeitsschutzrecht an die neuen Belastungen in der modernen Arbeitswelt angepasst. Das Ziel sei es, durch verbindliche Regelungen die Vorsorge zu verbessern. Von der Leyen müsse die überfällige Verordnung endlich auf den Weg bringen.


     AUTHOR:


Mehr zuGuido Bohsem
Studium der amerikanischen Literatur in Bonn und Washington D.C., Volontariat beim Mitteldeutschen Express in Halle/Saale, Finanzkorrespondent bei Reuters und der Financial Times Deutschland, seit 2008 bei derSüddeutschen Zeitung zuständig für Gesundheits- und Finanzpolitik. Zwei Kinder













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4 WAYS TO PREVENT BURNOUT BEFORE IT'S TOO LATE

Understanding burnout

The foremost expert on burnout is University of California psychologist Christina Maslach. The Maslach Burnout Inventory, a diagnostic psychological tool, is named after her.
It breaks burnout into three factors:
Exhaustion: feeling over-extended by your work
Depersonalization: feeling alienated from your work
Personal accomplishment: feeling like you can never get enough done


If any of these are creeping into your consciousness, you might want to realign some parts of your working life.
Burnout at work

Let's go over a few quick ways to address the physical and psychological risk factors.

Preventing burnout

John Coates' book, The Hour Between Dog And Wolf, goes deep into the physiology of stress.
In it he observes that exhaustion, fatigue, and anxiety are all "messages sent from our body telling us what actions we should take"--which means that we need tolisten closely.
To get an idea of how, read our excerpt.

As the Burnout Inventory suggests, burnout isn't only physical, but also emotional. It happens when we don't see ourselves in the work we do.
An antidote, then, is to do work that's meaningful.

Thing is, you won't have time to ponder the meaning of your days if you're filled up with meaningless tasks. If we don't carve out the time to reflect, we sure won't. And remember: busy is the new lazy.

Finally, you won't be able to think unless you eat well.
According to Andrew Dumont, "eating the right food can help extend your runway."
We'd expand that even further:
eating with the right people can extend your network. And a bigger, healthier network.

Original article link: FAST COMPANY
Also check-out Andrew Dumont's excellent article: Avoiding Burnout
English: Recommended by Business Doctors: www.Business-doctors.at 

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Freitag, 3. Mai 2013

Stress ein positiver Mechanismus und Bewegtes Leben

Grundsätzlich ist Stress ein positiver Mechanismus, eine lebensnotwendige Alarmreaktion:
Diese Reaktionen sind darauf abgestimmt, sofort körperliche Anstrengung zu leisten. Unsere Vorfahren brauchten diese physische Einstimmung, um kämpfen oder fliehen zu können.

Wir dagegen laufen unserem Stress nicht mehr davon oder kämpfen, sondern verarbeiten ein Zuviel an Stress in körperlichen Beschwerden oder psychischem Missbefinden. Wird diese Situation chronisch, können daraus Depressionen und Burnouts entstehen.

Elementar wichtig in diesem Falle ist herauszufinden, was genau die Stressursache ist. Was stresst uns? Für eine langfristige Beschwerdefreiheit muss die Ursache erkannt und behandelt werden, nicht die Symptome. Dennoch macht es natürlich Sinn, einer solchen Stressfalle zu entkommen.

Stress ein positiver Mechanismus und Bewegtes Leben.

Drei Schritte gegen den Stress können dabei helfen:

1. Schritt: Nehmen Sie Stress Signale Ihres Körpers bewusst wahr.

2. Schritt: Machen Sie sich die Situationen, die den Stress auslösen, bewusst. Versuchen Sie diese Situationen zu reduzieren, Ihre eigenen Einstellungen dazu zu verändern oder suchen Sie andere Lösungsstrategien, möglicherweise unter therapeutischer Hilfe.

3. Schritt: Suchen Sie nach dem Weg für sich, den Stressbelastungen entgegenzuwirken: Vielleicht über Musik machen oder hören, lesen, basteln, verschiedene Entspannungsverfahren oder eben über Bewegung.


Bewegung als Entspannungsmöglichkeit hat in Form von Walking, Nordic Walking, Wandern oder Joggen gegenüber anderen Sportarten große Vorteile:

1. Diese rhythmischen und gleichförmig bleibenden Bewegungsformen haben einen hypnotisierenden Charakter. Sie werden sozusagen in die Entspannung geschaukelt.

2.An der frischen Luft atmet der ganze Körper besser durch und mit jeder Ausatmung leiten Sie automatisch auch Spannung aus dem Körper ab.

3.Wenn Sie sich mindestens 30 bis90 Minuten moderat in dieser Form bewegen, fangen Ihre Stresshormone an, sich zu beruhigen und die Glückshormone fördern ganz rapide Ihr gesamtes Wohlbefinden.


Zur Entspannung und zum Abschalten ist also moderate Bewegung gefragt und nicht unbedingtes Powern. Aber auch das kann so manches Mal gut tun, um die eigenen Aggressionen in die richtige Bahn zu lenken und die Welt danach wieder rosaroter zu sehen.

Stress ein positiver Mechanismus:
Alles schön und gut, aber wie kann ich meinen inneren Schweinehund überwinden? 

Gerade im Frühjahr hat man neue Vorsätze und Vorhaben oder sogar Visionen. Wir haben die besten Absichten – vielleicht das Gewicht zu reduzieren, weniger ins Fernsehen zu schauen oder auch mehr an die frische Luft zu gehen.

Es ist einem ernst damit und man ist voller Tatendrang. Von der Vorsatzforschung allerdings weiß man, dass 25 Prozent schon nach einer Woche aufgeben.
Der Grund dafür ist aber nicht mangelnde Motivation. Ursache Nummer eins sind vielmehr viel zu hoch gesteckte Ziele und Erwartungen. Veränderung willige unterliegen dem „false-hope-syndrom“ (dem „sich-falsche-Hoffnungen-machen-Syndrom).
Wer sich zu hohe Ziele setzt, kann kaum erfolgreich sein, wie die Verhaltensforscher erklären. Hohe Ziele mögen zwar anspornen, sie bergen aber die große Gefahr, sich zu überfordern und frustriert aufzugeben.

Artikel Link: SÜDKURIER.de
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Mittwoch, 1. Mai 2013

Arbeit macht Millionen Menschen todkrank

DIE WELT
Von Stefan von Borstel


Mehr als zwei Millionen Menschen weltweit kommen jedes Jahr wegen ihrer Arbeit ums Leben. Sie sterben durch Unfälle, an Staublunge oder Krebs durch Asbest. Zunehmend macht Arbeit auch die Seele krank.
Foto: picture-alliance / dpa
Auf diesem Foto aus dem Jahr 2003
schützt sich ein Hongkonger Börsenhändler vor der Lungenkrankheit Sars. 
Die wahren Gefahren lauern woanders. Staub oder Stress machen Menschen im Job krank

Mehr als zwei Millionen Menschen auf der Welt sterben nach Erhebungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) jedes Jahr infolge von Erkrankungen am Arbeitsplatz. Dazu kommen 321.000 Arbeitsunfälle mit Todesfolge, meldet die ILO anlässlich des "Welttages für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz" am heutigen Sonntag.

Durch Arbeitszeitausfälle und Belastungen für das Versicherungssystem entstehen daraus Kosten von vier Prozent des Weltsozialprodukts, rechnet die ILO vor. Allein in der Europäischen Union dürften sich die Kosten auf mindestens 145 Milliarden Euro pro Jahr belaufen.

ILO-Generaldirektor Guy Ryder forderte mehr Prävention, um Berufskrankheiten vorzubeugen. Dies sei effektiver und billiger als teure Behandlungs- und Rehabilitationsmaßnahmen.

Großrisiko Staub

Eine besonders verbreitete Ursache von Berufskrankheiten ist nach Angaben der ILO Staub. In China machen Staublungen 80 Prozent aller Berufskrankheiten aus. In Indien sind nach Schätzungen der ILO rund zehn Millionen Arbeiter in Steinbrüchen, der Bauindustrie und im Bergbau einer gefährlichen Staubbelastung ausgesetzt.

In Industrieländern sind vor allem Erkrankungen des Bewegungsapparates weit verbreitet. Probleme wie Rückenschmerzen oder Sehnenscheidenentzündung machen in der EU fast 60 Prozent aller Fälle aus. Doch auch in Europa gehören nach wie vor auch Staublunge und Asbestose zu den besonders häufig anerkannten Fällen von Berufskrankheiten.

Wachsende Aufmerksamkeit erführen auch stressbedingte Erkrankungen, berichtete die ILO. 2010 hat die Arbeitsorganisation erstmals psychische Störungen in ihre Liste der Berufskrankheiten aufgenommen.

Krise führt zu Stress

Die Unternehmen seien zunehmend mit Aggressivität, sexueller Belästigung, Mobbing, Drohungen und anderen Formen der Gewalt am Arbeitsplatz konfrontiert, heißt es in dem aktuellen ILO-Bericht. "Arbeitnehmer könnten zu Alkohol und Drogen greifen, um dem Arbeitsstress zu begegnen", warnt die Arbeitsorganisation.

Auch Wirtschaftskrise und Rezession trügen zum gesundheitsschädlichen Stress bei, der bis zu Depression und Selbstmord führen könne. In vielen Ländern lägen nur Angaben über Arbeitsunfälle vor, klagt die ILO. Beschäftigte im ländlichen Raum und Schwarzarbeiter in der Schattenwirtschaft, die meist hohen Risiken ausgesetzt seien, würden von den bestehenden Systemen meist gar nicht erfasst.

In Deutschland sank die Zahl der Arbeitsunfälle 2012 nach Angaben der Gesetzlichen Unfallversicherung um zwei Prozent auf 899.172. In den 60er-Jahren ereigneten sich noch jedes Jahr mehr als zwei Millionen Arbeitsunfälle. Als meldepflichtig gelten dabei alle Unglücke, die zur Folge haben, dass ein Arbeitnehmer mindestens drei Tage arbeitsunfähig ist.

Mehr als eine Million in Deutschland

Die Zahl der Arbeitsunfälle mit tödlichem Ausgang ging ebenfalls leicht zurück: 2012 verunglückten 495 Menschen tödlich, drei weniger als 2011. In den Zahlen sind die Daten der landwirtschaftlichen Sozialversicherung nicht enthalten.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund beziffert die Zahl der Arbeitsunfälle (mit landwirtschaftlicher Sozialversicherung) im Jahr 2011 auf 1.007.864. Das waren weniger Unfälle als im Vorjahr - trotz steigender Erwerbstätigenzahl. 664 Unfälle endeten tödlich, davon 520 im Betrieb und 144 im Straßenverkehr.

Nur im Krisenjahr 2009, als die Wirtschaft stark schrumpfte und weniger gearbeitet wurde, lag die Zahl der Arbeitsunfälle unter der Millionen-Marke. Die Arbeitsunfallquote je 1000 Versicherte ging 2011 von 27,4 auf 26,0 zurück. Deutlich gefährlicher ist die Arbeit am Bau mit einer Quote von 70 und in der Landwirtschaft mit 73.

Unter den Berufskrankheiten stehen Hauterkrankungen mit mehr als 25.000 Verdachtsanzeigen an erster Stelle, gefolgt von Lärmschwerhörigkeit mit rund 12.000 Anzeigen. Diese Fälle führen jedoch nur in wenigen Fällen zur Verrentung.

Halbe Milliarde Euro pro Jahr

Besondere Bedeutung haben in Deutschland nach wie vor die asbestbedingten Erkrankungen Asbestose, Asbestose mit Lungenkrebs und Rippen-/Bauchfellkrebs. Zwischen 1980 und 2011 haben Berufsgenossenschaften und Unfallkassen fast 70.000 asbestbedingte Berufskrankheiten anerkannt. 31.093 Versicherte starben in diesem Zeitraum an ihrer Erkrankung.

Derzeit gibt die gesetzliche Unfallversicherung jährlich rund eine halbe Milliarde Euro für Leistungen im Zusammenhang mit diesen Erkrankungen aus, unter anderem für Rehabilitation und Heilbehandlung, Renten und Hinterbliebenenrenten. Asbest ist seit Anfang der 90er-Jahre in Deutschland verboten, doch die Krankheiten brechen erst Jahrzehnte nach dem Kontakt mit dem Stoff aus.

Kein Burn-out-Boom festgestellt

Die ILO rechnet in Westeuropa bis zum Jahr 2029 mit bis zu 500.000 Asbest-Toten. Die Organisation schätzt, dass trotz des Verbots von Asbest in mehr als 50 Staaten weltweit immer noch zwei Millionen Tonnen davon im Jahr in Entwicklungsländern produziert werden.

Eine Zunahme von psychisch belastenden Arbeitsbedingungen kann die BAuA, die regelmäßig Erwerbstätige befragt, trotz der intensiven öffentlichen Diskussion über Burn-out nicht feststellen. Psychische Belastungen außerhalb der Arbeitswelt waren allerdings nicht Gegenstand der Befragung, räumt die Behörde ein.

Sie verweist zugleich auf die Zunahme von Schicht-, Abend- und Nacharbeit. Dies könne bei psychischen Belastungen eine Rolle spielen. Die Krankheitstage durch psychische Erkrankungen haben sich in den letzten 15 Jahren in Deutschland fast verdoppelt. Jeder dritte Frührentner scheidet wegen einer psychischen Erkrankung aus dem Arbeitsleben.

Artikel Link: DIE WELT

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