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Donnerstag, 13. März 2014

Krankheitskosten: Bis zu 130.000 Euro pro Burnout-Fall

Es zahlt sich absolut aus in den Betrieben Stress und Burnoutprävention durchzuführen.

Wie hoch die Einsparungspotentiale für die Wirtschaft sein können, zeigt dieser Bericht in eindrucksvoller Weise auf.

Die Business Doctors haben basierend auf ihren berufsgruppenspezifischen Studien, den Zahlen der Statistik Austria eine eigene Software zur Errechnung der branchenspezifischen Produktivitätsverluste in Betrieben entwickelt die dem User aber auch schnell aufzeigt wie hoch sein mitarbeiteradäquates Einsparungspotential sein kann.

Informationen zu dieser Software und zu den Studien können kostenfrei unter:
www.business-doctors.at abgerufen werden.



Neueste Berechnungen der Uni Linz bestätigen, dass durch Nichtbeachtung und zögerliches Vorgehen bei Burnout-Gefährdung von MitarbeiterInnen den Unternehmen und der Volkswirtschaft hohe Kosten entstehen.


Ein Burnout kann teuer werden!

In einer Studie des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Uni Linz wird klar dargestellt was bisher eher auf Vermutungen oder Schätzungen beruhte: 

je später ein Burnout diagnostiziert wird, desto höher die Kosten. 

Betragen die volkswirtschaftlichen Kosten bei einer Früherkennung von Burnout noch zwischen 1.500 und 2.300 Euro und bei einer zeitverzögerten Diagnose zwischen 12.400 bis 17.700 Euro – 
summieren sich die Beträge bei später Diagnose auf 94.000 bis 131.000 Euro pro Fall.


Burnout-Kosten von bis zu 8,8% der durchschnittlichen Personalkosten pro Betrieb!

Auch für Unternehmen und Betriebe ist es entscheidend, rechtzeitig Maßnahmen gegen Burnout und für Stress-Prävention zu setzen. 
Dabei spielt die Unternehmensgröße eine wichtige Rolle:

Betragen die Burnout-Kosten in einem Großbetrieb (ab 50 Beschäftigte) bis zu 2,7% der durchschnittlichen Personalkosten, in einem mittleren Betrieb (10-49 Beschäftigte) bis zu 3,8%
können die Gesamtkosten durch Burnout in einem Kleinbetrieb (1-9 Beschäftigte) bis zu 8,8% betragen. 

Diese Kosten bewerten sowohl den Produktionsausfall als auch den Verlust an Wertschöpfung.


Stress- und Burnout-Prävention ist ein Qualitäts- und Produktivitätsfaktor!

Nur eine ernsthafte und professionelle Auseinandersetzung mit Stress und Burnout in Unternehmen und Betrieben führt zu mehr Arbeitsqualität und Produktivität. 

Dabei kann eine effektive Evaluierung der psychischen Belastungen nach ASchG (ArbeitnehmerInnen-Schutzgesetz) genauso einen wertvollen Beitrag leisten wie gezielte Maßnahmen und Workshops zur besseren Stressbewältigung bzw. Resilienz-Steigerung.

LINK: QiQUADRAT consulting
Über den Experten Mag. Bernd Bruckmann MBA
Mag. Bernd Bruckmann MBA






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Freitag, 10. Januar 2014

4. Monster.at-Jobwechslerstudie: Burnout - Modeerscheinung oder Krankheit?



Heute wurde bereits zum 4. Mal die Monster.at-Jobwechslerstudie präsentiert.
Das Schwerpunktthema dieser Studie beschäftigt sich mit folgendem Thema: 
Burnout: Modeerscheinung oder Krankheit?

Fast jeder Vierte denkt über Jobwechsel nach 87 Prozent geben an, dass der Druck am Arbeitsplatz gestiegen ist, die Mehrheit wertet Burnout als ernst zu nehmende Krankheit.

Paul Eiselsberg, Barbara Riedl-Wiesinger, Kurosch Yazdi von Monster Worldwide Austria.
Foto: Reichl und Partner PR GmbH/APA-Fotoservice/Schedl

Rund die Hälfte der unselbstständigen Erwerbstätigen stimmt der Aussage zu, dass “Burnout eine ernstzunehmende Krankheit durch Überlastung im Beruf ist, für die aber auch private Ursachen verantwortlich sind” (48%), so eine der Kernaussagen der Monster Jobwechsler Studie.
Für ein Drittel ist dies “eine schwerwiegende Krankheit, die sich durch steigenden Druck und Geschwindigkeit am Arbeitsplatz in Zukunft häufen wird” (33%)

Nur 12% finden, dass “Burnout eine Modeerscheinung ist und von den betroffenen Arbeitnehmern oft vorgeschoben wird”.


Für Mehrheit hat Druck am Arbeitsplatz zugenommen

Zwei Fünftel der unselbstständig Erwerbstätigen vertreten “voll und ganz” die Ansicht, “dass die Belastungen am Arbeitsplatz in den letzten Jahren stark zugenommen haben” (41%).
Weitere 46% stimmen dieser Aussage bis zu einem gewissen Grad zu (“einigermaßen”).
Es gibt also nur wenige unselbstständige Arbeitnehmer, die nicht den Eindruck haben, dass der Druck am Arbeitsplatz gestiegen ist (9%).

Frauen sind merklich häufiger als Männer vorbehaltlos der Meinung, dass die Belastungen am Arbeitsplatz stark gestiegen sind. 
Interessanterweise sind auch einfache Angestellte / Beamte ganz besonders häufig vorbehaltlos davon überzeugt, vergleichsweise selten aber einfache Arbeiter. Im Westen Österreichs sieht man die Situation offenbar etwas gelassener.


Was assoziieren die Österreicher mit Burnout?

Mit dem Begriff “Burnout” assoziieren die Befragten primär zwei psychophysische Prozesse: 

“Überlastung bzw. Überforderung allgemein” (28%) und “Stress allgemein” (25%). Relativ häufig verbinden sie damit auch “zu hohes Arbeitspensum” (14%), “Energie- und Antriebslosigkeit” (13%), einen “ausgebrannten Zustand” (13%) oder sogar “totale Erschöpfung, Zusammenbruch” (12%) und “Depressionen” (11%)

Jeweils 9% verknüpfen mit Burnout “Leistungs- und Termindruck” oder “Müdigkeit”. 
Eine ganze Reihe weiterer Faktoren, die seltener angesprochen werden, folgt. 
Einige nennen das Syndrom auch kurzerhand eine “Modeerscheinung”.

Welche Präventionsmaßnahmen setzen die ÖsterreicherInnen gegen Burnout?

Unter verschiedenen Aspekten, die dazu dienen können, einer Burnout-Erkrankung vorzubeugen, werden von den unselbstständig Erwerbstätigen zwei deutlich am häufigsten als “besonders wichtig” erachtet:
“viel Schlaf” (70%) sowie eine “gute Abgrenzungfähigkeit zum eigenen Job” (69%)

Bereits an dritter Stelle steht für die Befragten ein weiterer “privater” Punkt, der vor einer möglichen Erkrankung schützt: 
“ein intaktes, harmonisches Familienleben” (58%)
Natürlich wird “wenig Stress im Büro, also ein gut zu bewältigendes Arbeitspensum” von den Erwerbstätigen ebenfalls an vorderer Stelle als “besonders wichtige” Präventivmaßnahme zur Vermeidung des Syndroms angesehen (55%). 
In gleichem Maße wird aber zugleich die persönliche “Fähigkeit sich selbst gut entspannen zu können” angesprochen (55%)
Auch noch etwas mehr als die Hälfte der Befragten verweist auf die hohe Bedeutung “geringen Termindrucks” (53%) und auf die Wichtigkeit der “Anerkennung der Arbeitsleistung” (51%). Annähernd so viele sprechen sich für “viel Bewegung und Sport” aus (49%) und für eine “sinnvolle Freizeitgestaltung mit genügend Erholungsphasen” (48%).


Gründe für Jobwechsel

Nicht uninteressant dürfte die Tatsache sein, dass Frauen den “privaten” Aspekten zur Vermeidung von Burnout teilweise deutlich mehr Gewicht beimessen als Männer. 

Natürlich gibt es auch Berufs- und Bildungspezifische Eigenheiten, die sich in demografischen Unterschieden niederschlagen. 
Bei einfachen Jobs (in Abhängigkeit von einfacher Bildung) ist die Abgrenzung davon sicherlich weniger ein Thema, auch etwa Stress oder richtige Arbeitseinteilung.

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Hier findet ihr weitere Studien von monster.at

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Dienstag, 7. Januar 2014

Stressprävention am Arbeitsplatz: Mach Schluss mit dem E-Mail-Chaos, Boss!

Zurück aus den Weihnachtsferien und das Postfach ist voll? 


Beschweren Sie sich bei Ihrem Chef. 
Technische Helferlein können zwar die E-Mail-Flut eindämmen. 
Damit sie abebbt, 
braucht es aber klare Regeln für die Firma.

Immer erreichbar: Viele Berufstätige leiden unter der E-Mail-Flut. Quelle: dpa
Nach dem Urlaub ist es am schlimmsten. 
Hunderte ungelesene E-Mails lassen die Erholung schnell vergessen. Bis die Arbeit losgehen kann, vergehen Stunden: Lesen, verschieben, löschen.

Die E-Mail ist ein mächtiges Werkzeug – und sie macht ohnmächtig. „Mitarbeiter bekommen im Schnitt 30 bis 40 Mails pro Tag und brauchen rund anderthalb Stunden, um sie zu bearbeiten“, berichtet der Coach Ivan Blatter von den Erfahrungen aus seinen Seminaren. Bei einigen Führungskräften prasselt locker die vielfache Menge in den Posteingang. E-Mails kosten Zeit und Konzentration, und nicht selten gehen wirklich wichtige Nachrichten in diesem Wust unter.


Was tun gegen die E-Mail-Flut?

Feste Zeiten für E-Mails
E-Mails lenken von der Arbeit ab. Daher ist es ratsam, sich feste Zeiten für die Bearbeitung der elektronischen Post einzurichten und die Benachrichtigungen in der Zwischenzeit auszuschalten.
Zumindest wenn es der Job erlaubt.

Jede Nachricht nur einmal lesen
Erst überfliegen, später antworten:
Viele Nutzer bearbeiten E-Mails mindestens zwei Mal. Das ist jedoch eine Zeitverschwendung. Sinnvoll ist, sofort zu entscheiden, was zu tun ist.

Eindeutige Absprachen
Je prägnanter, desto besser: 
Eindeutige Absprachen helfen, die Zahl der E-Mails einzudämmen. Daher sollte man seine Erwartungen klar machen – das kann auch mit Formeln wie „Zur Information“ oder „Aktivität nötig“ tun.

Abkürzungen im Betreff
Mit einigen Kollegen steht man täglich im Austausch – mit ihnen kann man sich auf eine sehr knappe Sprache verständigen. In einigen Fällen reicht die Betreffzeile aus, so dass man nicht jede Mail öffnen muss. Bestimmte Abkürzungen helfen: 
EOM (End of message) oder EDN (Ende der Nachricht) etwa signalisiert, dass alles gesagt ist.

Mails in CC vermeiden
Es kann zwar sinnvoll sein, E-Mails an Kollegen oder den Chef in Kopie weiterzuleiten, diese Funktion wird aber oft genutzt, um Verantwortung zu teilen oder weiterzugeben. Insofern ist es sinnvoll, sich über die Nutzung des CC-Feldes zu verständigen. 
Wer muss was wissen? 
Im besten Fall kann man alle CC-Mails in einen separaten Ordner laufen lassen und separat bearbeiten.

Suchen statt sortieren
Je mehr Ordner, desto unübersichtlicher wird es. Experten raten daher von einer komplexen Struktur mit dutzenden Fächern ab – die Suchfunktion fördert auch so wichtige Informationen wieder zu Tage.

Im Zweifelsfall anrufen
Wie genau ist das gemeint? 
In E-Mails gehen Zwischentöne oft verloren. Deswegen eignet sich das Medium nicht für Diskussionen. 
Im Zweifelsfall greift man besser zum Hörer (oder geht direkt zum Kollegen).
Dutzende Ratgeber-Bücher und hunderte Artikel im Netz versprechen Hilfe, das Chaos in den Griff zu bekommen. Doch effektiver als alle Outlook-Tricks sind klare Regeln – und zwar für die gesamte Abteilung oder sogar Firma. Denn die meisten Nachrichten verlassen die eigene Organisation erst gar nicht, sie stammen von Kollegen und Vorgesetzten, vielleicht noch von Kunden.
„Man muss klären, welche Rolle E-Mails spielen sollen“, sagt daher Produktivitätsexperte Blatter.

Dabei komme dem Vorgesetzten eine entscheidende Rolle zu: 
„Der Umgang mit E-Mails ist Chefsache.“



Ein wichtiger Grund für das Chaos im Postfach:

„E-Mails sind ein Kommunikationsmedium, das Postfach wird aber oft zweckentfremdet“, sagt der Psychologe Roman Soucek von der Universität Erlangen-Nürnberg.
Ob To-Do-Liste, Terminplanung oder Privatarchiv – „da verliert man schnell den Überblick“, erläutert der Wissenschaftler.

Zudem sei der Umgang mit den schnellen Nachrichten oft fragwürdig: 
Da wird erst eine E-Mail geschickt und dann per Telefon gefragt, ob diese auch angekommen sei. Da wird eine Diskussion geführt, statt einfach zum Hörer zu greifen. Resultat ist ein ellenlanger Text mit einer Betreffzeile wie „AW: AW: Re: AW: Frage“.



Mehr Produktivität, weniger Stress

Soucek hat in einem Forschungsprojekt ergründet, wie sich die E-Mail-Flut bändigen lässt. „Es ist vorteilhaft, mit häufigen Kommunikationspartnern Vereinbarungen zu treffen“, lautet ein wichtiges Ergebnis. Beispielsweise mit den Kollegen in der Abteilung oder Projektmitarbeitern. „Auf dieser Ebene kann man sehr konkrete Regeln treffen“, erklärt der Wissenschaftler. Zum Beispiel:

Wie schnell müssen E-Mails beantwortet werden? 
„Im Support ist eine sofortige Reaktion erforderlich, in anderen Bereichen reichen vielleicht ein bis zwei Tage“, sagt Soucek.

Wer muss informiert werden? 
„Manchmal steht die ganze Abteilung in CC, obwohl nicht alle in das Projekt eingebunden sind“,
sagt Soucek. Das verstopfe jedoch das Postfach.



Wie kann man die Nachrichten sinnvoll filtern? 
„Wenn man sich beispielsweise darauf einigt, Projektkürzel in die Betreffzeile zu schreiben, geht das ganz einfach.“

Mit technischen Hilfsmitteln lässt sich die E-Mail-Flut zumindest eindämmen. Gängige Programme bieten mächtige Werkzeuge dafür – doch viele Nutzer kennen diese nicht.
„Angestellte verplempern eine Menge Zeit, weil sie nie lernen, wie man mit E-Mails umgeht“, weiß Blatter aus seinen Seminaren.

Ein Beispiel: 
In Outlook automatisieren Quicksteps häufige Aufgaben und reduzieren sie auf einen Klick.
„Wenn die Leute davon hören, haben sie oft ein Aha-Erlebnis.“ 
(Wie Quicksteps funktionieren, beschreibt Outlook-Hersteller Microsoft online.)


Was Firmen gegen die E-Mail-Flut tun

Kampf für mehr Produktivität
Viele Nutzer empfinden E-Mails als Produktivitätsbremse.
Deswegen versuchen einige Firmen, die Flut einzudämmen – oder sogar ganz zum Versiegen zu bringen.

„Zero E-Mail“ bei Atos
Der französische IT-Dienstleister Atos ist dabei, die E-Mail intern durch andere Instrumente zu ersetzen – etwa Soziale Netzwerke. „Wir sind der Überzeugung, dass die E-Mail als primäres Kommunikationsmittel für Unternehmen und die Geschäftswelt schon bald an Bedeutung verlieren wird“, erklärt das Unternehmen.

E-Mail-Pause bei VW
Der Betriebsrat der Autoherstellers VW hat durchgesetzt, dass Tarifmitarbeiter eine halbe Stunde nach Ende der Gleitzeit keine E-Mails mehr auf die Blackberrys weitergeleitet bekommen.

E-Mail-freier Freitag bei Intel
Ausgerechnet Intel: 
Der Chip-Hersteller animiert seine Mitarbeiter, freitags auf interne E-Mails zu verzichten und stattdessen zum Telefon zu greifen oder zum Kollegen zu gehen.

Daimler löscht im Urlaub
Daimler-Mitarbeiter können während ihres Urlaubs eintreffende E-Mails löschen lassen. 
Eine Notiz nennt einen Vertreter, an den sich Kollegen oder Kunden wenden können.

Arbeitsministerium will nicht stören
Das Bundesarbeitsministerium hat sich verpflichtet, Mitarbeiter nur noch in Ausnahmefällen in ihrer Freizeit per Anruf oder E-Mail zu stören. Sie sei aber differenziert und zugeschnitten auf die unterschiedlichen Funktionen der Beschäftigten. Indes sind nicht in allen Ressorts der Bundesregierung solch spezielle Regelungen üblich.
Doch von sich aus beschäftigen sich nur die wenigsten mit Programmen wie Outlook oder Word.
Deswegen ist nach Ansicht von Coach Blatter auch hier der Chef gefragt – indem er beispielsweise die Mitarbeiter zu Schulungen schickt.

Das geschehe durchaus im eigenen Interesse:
„Man kann viel Zeit sparen, wenn man E-Mail-Profi ist. Das setzt Produktivität frei, ohne Stress.“


Weniger E-Mails, weniger Stress – 
aber was tun mit dem Berg der unbearbeiteten Nachrichten? 

„Seien Sie realistisch“, rät Blatter: 
„Sie werden es nie schaffen, die abzuarbeiten.“ 



Sein Tipp: 
Mutige löschen die Dateien einfach, weniger Mutige verschieben sie in einen Ordner. 
Dann sind sie zumindest aus den Augen – und verderben nicht die Urlaubsstimmung.



von Christof Kerkmann
Artikel link: HANDELSBLATT

Artikel Empfehlung von Business Doctors, Graz, Österreich

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Montag, 6. Januar 2014

Stress Prevention in the Work-place: Practices for Having a Happier Day at Work

Most of us face various frustrating challenges at work that spike our stress — everything from burnout to boredom, to increasing demands, to distraction.


In her latest book Real Happiness at Work: Meditations for Accomplishment, Achievement and Peace, bestselling author and meditation teacher Sharon Salzberg invites us to think of these obstacles and blocks differently, using meditation practices.

“Through meditation, we can come to understand work problems as a potential source of achieving greater clarity, rather than as obstacles without redeeming value, and begin to recognize the true potential of the challenges that work brings our way.”

Salzberg quotes teacher and former executive Michael Carroll, who has said: “Maybe problems arise at work not as interruptions or intrusions, but as invitations to gain real wisdom.”


In Real Happiness at Work Salzberg discusses eight pillars of happiness in the workplace:

Balance 
Concentration 
Compassion 
Resilience 
Communication and Connection
Integrity 
Meaning 
Open Awareness 

At the end of each chapter she features formal meditations that take about 10 to 20 minutes, along with mini meditations and practices throughout the book.


Below are some of my favorite tips from Salzberg’s book for helping us have a more peaceful and happier day at work. The great thing about these exercises is that they’re simple, small and totally doable ways we can enjoy greater calm and satisfaction.



Before starting a project, meeting or even a conversation, ask yourself:

“What do I most want to see happen from this?”
Before starting your day, set an intention. Salzberg gave this example: 
“May I treat everyone today with respect, remembering each person wants to be happy as much as I do.”

As you sit down at your desk, spend several moments listening to the sounds around you. Take note of your reactions to the sounds.

Notice how you’re holding something in your hand, such as a pen or cup. Are you holding on tightly? “Sometimes, we exert so much force holding things, it exacerbates tension without our realizing it.”
Try to perform a simple act of kindness every day. Salzberg included these examples: 
“holding an elevator door, saying thank you in a sincere manner, or listening to someone with a clear and focused mind.”

Pay attention to your feelings. 
For instance, if you’re feeling irritated toward a co-worker, pay attention to your irritation, “not so much the story of why you’re irritated, but the actual feeling of it.” 
What does it feel like in your body?
Where do you feel it?

Identifying irritation as it starts helps you prevent an action you might later regret. 
“With a more immediate recognition of what we’re feeling, we have a choice as to how we want to respond in that moment.”

As you heat up your lunch, stop, and simply pay attention to your breath until your hear the ding of the microwave.

If you’re feeling upset, consider helping someone out. (“The more you help, the happier you can be.”)
Think about the people who make your job possible, such as a housekeeper, elevator operator or fundraiser – and thank them.


As Salzberg writes, 
“Being happy at work is possible for all of us, anytime and anywhere, with open eyes and a caring heart. 
We need only to take the first step.”


Margarita Tartakovsky
Author/Links: Margarita Tartakovsky, M.S. is an Associate Editor at Psych Central and blogs regularly about eating and self-image issues on her own blog, Weightless

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Article recommended by Business Doctors, Graz, Austria.


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Stressprävention: Ein entspanntes und gesundes Leben durch die Methode der Achtsamkeit

Sind Sie wach?

Den Stress des Alltags hält der Amerikaner Jon Kabat-Zinn für so etwas wie einen Alptraum.
Ein entspanntes und damit gesundes Leben kann nur führen, wer aus diesem Zustand erwacht.
Helfen soll dabei die Methode der Achtsamkeit.
Martin Puddy/Corbis
Jon Kabat-Zinn, Jahrgang 1944, war Professor an der Medical School der Universität von Massachusetts und hatte dort begonnen, sich aus medizinischer Sicht eingehender mit den Zusammenhängen von geistigen und körperlichen Vorgängen zu befassen. 

Der Molekularbiologe war einer der Ersten, die östliche Erfahrungen mit Meditation medizinisch nutzbar zu machen versuchten. 
"Zuerst haben wir uns im Keller des medizinischen Instituts mit Patienten verabredet, die unzufrieden mit ihrer Behandlung waren und deren Heilung nicht voranging", erzählt Kabat-Zinn in einem Interview. "Dazu haben wir Übungen aus der Atemmeditation des Zen, aus der Vipassana-Meditation und auch ein wenig Yoga zusammengestellt und mit den Patienten geübt. Danach passierte Folgendes: Menschen mit schweren chronischen Krankheiten stellten Veränderungen fest, Fortschritte, die sie vorher trotz jahrelanger Behandlung nicht machen konnten. Wir haben das dokumentiert und ausgebaut, bis ich Ende der 1970er Jahre die Stress Re-duction Clinic gründen konnte."

File:Jon Kabat-Zinn.jpg
Prof. Jon Kabat-Zinn
Auf diese Art entstand die Methode der Achtsamkeitsmeditation, die im Original akademisch-sperrig "Mindfulness-Based Stress Reduction" heißt, abgekürzt MBSR, und heute in achtwöchigen standardisierten Kursen unterrichtet wird. 
"Achtsamkeit", schreibt Kabat-Zinn, "ist eine alte buddhistische Praxis, die auch für das Leben in der heutigen Zeit noch von Bedeutung ist." 
Wobei er von allem Anfang an Wert darauf legt, sich beim Rückgriff auf östliche Lehren von esoterischen Sekten abzugrenzen: 
"Zu meditieren bedeutet nicht, dass man zu einer Art Zombie, zu einer Pflanze, zu seinem selbstversunkenen Narzissten, Nabelbeschauer, ‚Traumtänzer‘, Kultanhänger, Guru-Verehrer, Mystiker oder östlichen Philosophen werden muss. In der Meditation geht es ganz einfach darum, man selbst zu sein und sich allmählich darüber klar zu werden, wer das ist."

Der Grundgedanke für die Achtsamkeitsmeditation, die inzwischen auch von gesunden Menschen praktiziert wird, ist ganz einfach: 

Der Stress, unter dem Menschen der Industrieländer leiden und der sich irgendwann in körperlichen Symptomen zu äußern beginnt, entsteht nämlich zu allererst im Kopf, in einer bestimmten Art der Wahrnehmung des Alltags. 
"Aus buddhistischer Sicht", heißt es in Kabat-Zinns Buch "Im Alltag Ruhe finden", "ist der gewöhnliche Wachzustand unseres Bewusstseins äußerst begrenzt und einengend; er ähnelt in vieler Hinsicht einem Traum als dem Zustand des wahren Wachseins."

"Benutzen Sie den Atem"

Im Laufe eines (hektischen) Tags verstellen allzu oft Absichten, Vorurteile, Ängste und andere hemmende Elemente des Bewusstseins den Blick auf die Umgebung. 
Es scheint fast unmöglich, alltägliche Ereignisse zum Beispiel eines Arbeitstags im Büro unvoreingenommen und damit vielleicht anders als gewohnt zu sehen. Kabat-Zinn: "Vor allem merken wir gar nicht, dass wir praktisch ununterbrochen denken. Der innere Gedankenstrom lässt uns kaum Zeit, innere Stille zu erfahren, und wir geben uns selbst ohnehin nur sehr wenig Raum, einfach nur zu sein, statt unentwegt umherzulaufen und irgendwelche Dinge zu tun."

Meditation bedeutet aus diesem Blickwinkel, innezuhalten und Abstand zu den eingefahrenen Bahnen des alltäglichen Denkens zu bekommen, "sich der Hetze des Alltags auch nur für einen Augenblick zu entziehen", wie Kabat-Zinn schreibt.
Mit anderen Worten: 
aufzuwachen und die Wirklichkeit des Augenblicks wahrzunehmen. Einen Moment Ruhe zu finden, ein Zustand, für den im Leben der modernen westlichen Gesellschaft, die sich von jeder Spiritualität befreit hat, kein Platz mehr zu sein scheint.

Die Grundlagen dieses Verfahrens sind so einfach, wie sie bereits vor Jahrhunderten von Zen-Buddhisten in der Praxis des Za-Zen gepflegt wurden. Dabei geht es im Wesentlichen darum, still zu sitzen und auf den eigenen Atem zu achten, indem man Atemzüge zählt, zum Beispiel von eins bis zehn und dann wieder von vorne. Immer wieder.

In "Im Alltag Ruhe finden" schlägt Kabat-Zinn für den Anfang eine ganz ähnliche Übung vor: "Reservieren Sie täglich eine gewisse Zeit, fünf oder zehn bis zwanzig Minuten, nur um zu sein. Setzen Sie sich und beobachten Sie, wie die Augenblicke sich entfalten, mit nichts anderem im Sinn, als voll dazusein. Benutzen sie den Atem als Anker. Ihr Geist wird, je nach Strömungen und Winden, abtreiben, bis die Ankerkette sich spannt und der Anker des Atems ihn zurück in den Augenblick holt. Halten Sie sich aufrecht, aber versteifen Sie sich nicht."

Aus solchen einfachen Übungen hat sich die medizinisch verwendete Version des MBSR-Programms entwickelt. Sie zielt darauf ab, im Laufe von acht Wochen "ein intensiveres Bewusstsein für Körperempfindungen, Emotionen und gedankliche Prozesse zu schaffen", wie der Psychiater Thorsten Barnhofer, Oxford, und die Psychologin Heike Born, Wiesbaden, in einem gemeinsamen Artikel im "Deutschen Ärzteblatt" schreiben. 
"Die nicht bewertende Beobachtung dieser Prozesse erlaubt Patienten, zunehmende Einsicht in das Zusammenspiel dieser Aspekte und ihre Rolle bei Stress und negativer Stimmungen zu finden." 
In manchen Fällen, wie zum Beispiel der aus MBSR abgeleiteten Therapieform MBCT (Mindfulness-Based Cognitive Therapy), die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt wird, haben, wie es in dem Artikel heißt, klinische Studien mittlerweile eine Wirkung belegt, die nicht hinter medikamentösen Behandlungen zurücksteht. 
"Nachfolgende Untersuchungen haben diese Ereignisse weitgehend bestätigt", schreiben die beiden weiter und verweisen auf einschlägige Daten aus Belgien, der Schweiz sowie aus Großbritannien.

Die Hütte am See



An dieser Verbindung von MBSR und MBCT orientiert sich auch Anikó Absolon, Obfrau des österreichischen MBSR-MBCT Verbandes
Der entstand vor zwei Jahren und und sieht es als seine Aufgabe, Qualitätskriterien für die Ausbildung von Trainerinnen und Trainern festzulegen. "Keine Therapeutinnen", wie Absolon hinzufügt, da MBSR nicht als Form der Psychotherapie gilt

Trotzdem wird auch Wert auf eine methodisch-ernsthafte Ausbildung gelegt, zu der nur zugelassen wird, wer nachweislich mindesten zwei Jahre lang Achtsamkeitsmeditation praktiziert hat. Unter dieser Voraussetzung kann eine Ausbildung absolviert werden, die zwölf bis vierzehn Monate dauert.

Auch im klinischen Bereich befasst man sich mit den Möglichkeiten der Methode, zum Beispiel im psychosomatischen Zentrum Waldviertel, Klinik Eggenburg, wie Primarius Andreas Remmel bestätigt, der im Jänner eine einschlägige Studie veröffentlichen will. "Wir arbeiten auf breiter und spezifischer Indikationsbasis mit Achtsamkeit basierten Verfahren", sagt er, "so auch in Adaptation von MBSR und MBCT", und verweist vor allem auf Patienten mit affektiven Störungen, somatoformen Schmerzerkrankungen (also Beschwerden, die sich nicht auf organische Erkrankungen zurückführen lassen), aber auch Persönlichkeitsstörungen und schweren posttraumatischen Belastungsstörungen.

Ähnlich sieht man Achtsamkeitstraining auch im Otto-Wagner-Spital auf der Baumgartner Höhe in Wien, wie Primaria Angelika Rießland-Seifert bestätigt. 
Auch dort hat man die Standards von MBSR an die eigenen Bedürfnisse im Klinikalltag angepasst. "Achtsamkeitstraining nach DBT (Dialektisch Behaviorale Therapie) findet am Zentrum für Psychotherapie und Psychosomatik an der 1. Psychiatrischen Abteilung regelmäßig für viele Patienten und Patientinnen als Gruppenprogramm in den ersten Wochen der Behandlung statt", sagte sie. "Darüber hinaus kommen Elemente aus der MBSR im Einzelsetting bei spezieller Indikationsstellung zur Anwendung."



Es könnte auch durchaus sein, dass das Interesse an der Achtsamkeitsmeditation in den nächsten Jahren weiter wächst, da Studien, die die deutsche Psychologin Britta Hölzel gemeinsam mit ihrer Kollegin Sara Lazar am Massachusetts General Hospital durchgeführt hat, Erstaunliches zu Tage brachten: 
Die Untersuchung der Gehirne von Teilnehmern eines MBSR-Kurses mit dem Kernspintomographen ergab nach acht Wochen eine deutliche Veränderung der Strukturen im Gehirn. 
Sie schließt damit an Befunde an, die wenige Jahre davor Richard Davidson in Madison, Wisconsin, veröffentlicht hatte. Nach dessen Analyse im "Laboratory for Brain Imaging and Behavior" unterschieden sich die Gehirnaktivitäten von tibetanischen Mönchen, die jahrelang meditiert hatten, signifikant von den Ereignissen in Durchschnittsgehirnen. Die Elektroden maßen Gammawellen, die dreißigmal so stark waren wie die der Vergleichspersonen.



Aber braucht man wirklich spektakuläre Ergebnisse der Hirnforschung und dramatische Befunde über den Stress als moderne Volkskrankheit, um sich mit Achtsamkeits-Meditation zu befassen? 

 Für Kabat-Zinn ging es, je länger er an der Stress-Reduction Clinic arbeitete, nicht mehr nur um eine Verbesserung des Zustands von Patienten im Krankenhaus oder um ein allgemeines, vorbeugendes Gesundheitstraining. 
Es ging ihm mehr und mehr um eine Kritik am hektischen Lebensstil der Moderne und deswegen bezog er sich auch auf amerikanische Traditionen wie zum Beispiel den Schriftsteller Henry David Thoreau, der sich im Jahr 1845 in die Einsamkeit des Walden-Sees in Concord, Massachusett, zurückzog (nicht allzu weit entfernt von der Universität in Boston, an der mehr als ein Jahrhundert später Kabat-Zinn lehrte), sich dort eine Hütte baute, in der er abgeschieden hauste und über die Welt nachdachte. 
Was Thoreau, eine der prägenden Figuren der Geistesgeschichte der USA, dort erlebte, sieht Kabat-Zinn als den Inbegriff des achtsamen Daseins, die hohe Schule des Nicht-Tuns.



"An manchen Sommermorgen", notiert Thoreau zum Beispiel, "saß ich, nachdem ich mein gewohntes Bad genommen hatte, von Sonnenaufgang bis Mittag in Träumerei versunken, auf meiner sonnenbeschienen Türschwelle zwischen Fichten, Walnussbäumen und Sumach in ungestörter Einsamkeit und Stille, während die Vögel ringsumher sangen oder leise durch das Haus flatterten, bis ich durch die an das westliche Fenster fallenden Sonnenstrahlen oder durch Wagengerassel auf der Landstraße daran erinnert wurde, dass die Zeit vergeht. In solchen Stunden wuchs ich, wie das Korn in der Nacht; sie waren viel besser als irgendwelches Werk meiner Hände gewesen wäre."



Eine so radikale Abgeschiedenheit, die nur wenige je erleben können, begünstigt natürlich das Erwachen aus verbissenen Träumen des Alltags. Doch nach Kabat-Zinn sind jedem Menschen ähnliche Erfahrungen zugänglich. "Sie können dies praktisch umsetzen", schreibt er, "indem Sie andere Menschen betrachten und sich fragen, ob Sie sie wirklich sehen oder ob Sie nur die Gedanken sehen, die Sie über diese Menschen haben. Manchmal wirken unsere Gedanken wie eine Traumbrille. Wenn wir diese Brille aufsetzen, sehen wir Traumkinder, einen Traummann, eine Traumfrau, einen Traumjob, Traumkollegen, Traumpartner, Traumfreunde."

Es wäre also zu empfehlen, sich zumindest einmal mit einer solchen Technik des Meditierens zu befassen und zu sehen, ob ein Versuch des Erwachens aus der Maschinerie des Alltags nicht vielleicht sehr bereichernde Erfahrungen zu bieten hat.



Autor Christian Hoffmann
Artikel link: Wiener Zeitung
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