Dienstag, 20. März 2012

"Burnout" kann Krankheitsauslöser sein

Körperliche Leiden können folgen

Wer unter Energiemangel, Schlafproblemen und Angespanntheit leidet, sollte schnell einen Arzt aufsuchen.
Wer unter Energiemangel, Schlafproblemen und Angespanntheit leidet, sollte schnell einen Arzt aufsuchen. | Foto: MT-Archiv


Längerfristige emotionale und körperliche Erschöpfung, die im Zusammenhang Arbeitsbelastung auftritt und umgangssprachlich als "Burnout" bezeichnet wird, sollte unbedingt ernst genommen und ärztlich abgeklärt werden.

"Ein Burnout‐Zustand kann bei gefährdeten Personen ernste psychische Erkrankungen nach sich ziehen, wie eine Depression, eine Sucht‐ oder eine Angsterkrankung. 

Aber auch körperliche Leiden wie ein chronisches Schmerzsyndrom, Tinnitus, Bluthochdruck oder chronische Infektionskrankheiten können auf den Stress eines Burnouts folgen", warnt Prof. Dr. med. Wolfgang Maier, von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie  und Nervenheilkunde. 

"Betroffene sollten längerfristige Burnout‐Beschwerden wie Energiemangel, Schlafprobleme und Angespanntheit als Risikozustand bewerten und sich medizinisch untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen, um Erkrankungen zu vermeiden", so Maier.

Gefährdete Personen können beispielsweise Menschen mit einer genetischen Veranlagung für bestimmte Krankheiten sein, oder solche, bei denen schon einmal psychische Erkrankungen ‐ zum Beispiel Depressionen ‐ episodisch aufgetreten sind.

Eine länger andauernde Burnout‐Symptomatik kann jedoch nicht nur Vorläufer für psychische oder körperliche Erkrankungen sein, sondern auch als Frühsymptom von Krankheiten auftreten. "Burnout‐ähnliche Beschwerden können beispielsweise auch im Rahmen von Psychosen, Depressionen einer Multiplen Sklerose, Schilddrüsen‐ oder Tumorerkrankungen als Beschwerde eines frühen Krankheitsstadiums auftreten", ergänzt Prof. Maier. 

"Diese Erkrankungen können bei Betroffenen Erschöpfung und ein Gefühl der Arbeitsüberlastung hervorrufen, dass subjektiv als arbeitsbedingte Erschöpfung gewertet wird. Die Erschöpfung ist dann jedoch ein Krankheitssymptom, welches im Normalfall gut zu bewältigende Arbeitsanforderungen zur Überlastung werden lässt", so der Experte.

Auch für diesen Fall ist eine medizinische Abklärung wichtig. Die erfolgreiche Behandlung der Grunderkrankung behebt dann in der Regel das Burnout‐Problem. Bei einem vorübergehenden Gefühl von Arbeitsüberlastung besteht hingegen kein dringender Handlungsbedarf und es stellt noch kein Burnout dar. 

Solange vegetative Stresssymptome wie Anspannungszustände, verminderte Schlafqualität und ein Gefühl der Erschöpfung zeitlich begrenzt auftreten und sich in kurzen Erholungsphasen wie einem Wochenende zurückbilden, handelt es sich nicht um Burnout.

"Führen kurze Erholungsphasen jedoch nicht zur Rückbildung von Erschöpfung und kommen eine zunehmende Distanzierung von der Arbeit, ein gegen die Arbeit gerichteter Zynismus hinzu und Leistungsminderung hinzu, ist ein Burnout wahrscheinlich", erklärt der Experte.

Im Fall von Burnout kann der erste Ansprechpartner der Hausarzt sein. Findet er keine organische Ursache für die Beschwerden, sollte eine Überweisung an einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie erfolgen. 

Medizinisch‐psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung kann aber nur Folgen von "Burnout" mildern. Vor allem ist auch Prävention gefragt. Diese kann aber nur am Arbeitsplatz selber geleistet werden. Dabei sind vor allem die Betriebsärzte und die Unternehmen selbst gefragt.

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Dokumenten Information
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Dokument erstellt am 19.03.2012 um 11:13:30 Uhr
Letzte Änderung am 19.03.2012 um 11:25:26 Uhr



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Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist über office@business-doctors.at möglich.

Freitag, 16. März 2012

300 Millionen Euro für Prävention in 2010: Mehr betriebliche Gesundheitsprävention- weniger individuelle Angebot

Posted By Heidi Kohlwes On 15.03.2012 @ 19:44 In News | 

Betriebliche Gesundheitsprävention steigt stark an, individuelle Präventionsangebote gehen leicht zurück. Das ist das Ergebnis des aktuellen Präventionsberichts der gesetzlichen Krankenkassen und des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS). Für Heilmittelerbringer, die in den Bereich Prävention einsteigen wollen oder bereits Angebote durchführen, bietet der Bericht fundierte Informationen über die aktuelle Marktlage.


© M. Siegmund - Fotolia.com
Insgesamt gaben die Krankenkassen rund 300 Mio. Euro für Präventionsaktivitäten in 2010 aus, im Durchschnittlich 4,33 Euro je Versichertem. Der gesetzliche Ausgaberichtwert für das Jahr 2010 lag bei 2,86 Euro pro Versichertem. Diese Bilanz ziehen der GKV-Spitzenverband und der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen in ihrem aktuellen Präventionsbericht. Schaut man sich die Zahlen vom Vorjahr an, sind die Ausgaben für Präventionsleistungen allerdings um 11 Millionen Euro gesunken. So lag der Durchschnitt je Versichertem in 2009 noch bei 4,44 Euro.

Ausgaben für betriebliche Gesundheitsförderung stiegen

Ein Schwerpunkt lag im Jahr 2010 bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. Insgesamt mehr als 42 Mio. Euro gaben die Kassen hier aus, sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Besonderes Augenmerk richteten die Krankenkassen laut Bericht auf die Gesundheitsförderung älterer Arbeitnehmer. Der Anteil der Beschäftigten über 50 Jahre, die Projekte der betrieblichen Gesundheitsförderung genutzt hätten, sei um ein Drittel gestiegen. 42 Prozent aller gesundheitsfördernden Projekte wurden in Betrieben des verarbeitenden Gewerbes durchgeführt. Maßnahmen zur Reduktion körperlicher Belastungen am Arbeitsplatz standen im Vordergrund. Dieser Bereich sei häufiger Ziel von Präventionsmaßnahmen, da die körperliche Belastung der Mitarbeiter hier besonders hoch ist, so die Begründung. Am stärksten seien die Unternehmen von mittlerer Größe an der betrieblichen Gesundheitsförderung beteiligt. Stark zugenommen habe in den letzten Jahren auch der Bedarf an Maßnahmen zum Erhalt der psychischen Gesundheit.

Sechs Prozent weniger für individuelle Kurse

Dagegen investierten die Kassen in 2010 weniger Geld in individuelle Kurse zur Bewegungsförderung, Ernährungsberatung, Stressbewältigung oder Raucherentwöhnung. Darunter fallen auch Kurse wie zum Beispiel Rückenschule etc. Rund 240 Mio. Euro gaben die Kassen hier aus, rund sechs Prozent weniger als noch im Vorjahr. Seit Einführung der Berichterstattung über Leistungen nach dem individuellen Ansatz mit dem zweiten Präventionsbericht im Jahr 2002 sei die Zahl der Versicherten, die primärpräventive Kurs- und Seminarangebote in Anspruch genommen hätten, bis zum Jahr 2009 kontinuierlich gestiegen, so der Bericht. Im Berichtsjahr 2010 sei zum ersten Mal ein leichter Rückgang der Inanspruchnahme zu verzeichnen. Während die Kursteilnahme zum Thema Bewegung im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückging, wurden Angebote zur Stressreduktion und Entspannung vermehrt wahrgenommen. Für Therapeuten ein Hinweis darauf, welche Kurse derzeit im Trend liegen.

Zu den Kooperationspartner sagt der Bericht: „In 71 Prozent aller Projekte wurden im Jahr 2010 Kooperationspartner genannt (2009: 60%, 2008: 67%). Im Mittel waren zwei bis drei Kooperationspartner beteiligt. Am häufigsten wurden, wie auch in den Vorjahren, Gesundheits-/Sozial-/Bildungseinrichtungen und gewerbliche Anbieter/Unternehmen genannt.“
Der jährlich von GKV-Spitzenverband und vom MDS herausgegebene Präventionsbericht dokumentiert die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen in der Primärprävention nach § 20 [1] und der betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20a [1] des Fünften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB V). Dazu gehören etwa Gesundheitsförderungsprojekte in Schulen und Kindergärten, Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie auch Kurse, die sich an einzelne Versicherte wenden.

Konkret: Therapeuten, die sich mit Prävention beschäftigen, erhalten mit dem Bericht ausführliche Informationen zur betrieblichen und individuellen Präventionsförderung. Fallbeispiele geben Anregungen für die eigene Praxis und detaillierte Statistiken lassen Trends erkennen, die sich zur Überprüfung des eigenen Angebots eignen.
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Tags: Ausgaben [2]Gesundeitsausgaben [3]Gesundheitsförderung [4]Gesundheitspolitik [5]Gesundheitswirtschaft [6]GKV [7]GKV-Spitzenverband [8]Leistung [9]Patientenaktivität [10]Prävention [11]Praxisorganisation [12]Rückenschmerzen [13],Selbstzahlerangebote [14]

Article printed from unternehmen praxis – up-aktuell.de: 


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Mittwoch, 14. März 2012

Stress at work cannot be avoided, but there are ways you can prevent becoming a victim of stress.

Stress in the workplace is increasing at alarming rates in the U.S. The Centers for Disease Controls and National Institute for Occupational Safety and Health have found that stress is directly responsible for job burnout in between 25 and 40 percent of workers. 


Stress causes depression, which in turn causes people to miss more days of work than any other single contributing factor. Stress can lead to serious physical problems including heart disease, accidents, suicide, and even cancer. 


Each year, $300 billion dollars is spent on health insurance costs, employee turnover, reduced productivity and compensation claims. That equates to $7,500 per employee.

As the problem mounts, employers are beginning to realize that it is important to help their employees find ways to deal with stress in the workplace. It is even more important to establish programs that will ultimately help to prevent workplace stress.


Find the Right Job


This may seem obvious, but studies have shown that 50 percent of Americans are unhappy with their jobs, and 14 percent are extremely unhappy with their occupations. Although this number has decreased slightly (the figure was 59 percent in 2003), it is still a rather unsettling figure.
One out of every two workers gets up every morning and begrudgingly heads off to work. No wonder stress levels are at an all-time high.


While it is not always possible to determine whether or not a job is the right one for you when you are in the interview process, the truth usually becomes evident once you have settled into the position. Many times, you find that the job description presented during the interview bears little resemblance to the job you are required to perform.


People who find themselves in this situation often feel trapped. They wonder about the logic of switching jobs, especially if they have been out of work for any length of time. It isn't always feasible to find a job that pays a comparable salary or allows you to utilize your particular skill set. But if the job isn't a good fit, stress will soon begin to elevate, and other areas of your life will suffer.


Sometimes employees will bid on a job in their company or receive a promotion to a new position. The new job may be less satisfying or involve skills that you do not possess. Money is often the motivator in these situations, but that alone should not be a reason to make a change or to stay in the position if it is not something you enjoy or are good at.
 


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Montag, 12. März 2012

Krankes System......Kommentar von GA-Redakteur Andreas Baumann

Zwei-Klassen-Medizin ist in Deutschland längst Realität. Ob Chefarztbehandlung im Krankenhaus oder kürzere Wartezeiten auf Termine: Privatpatienten haben die besseren Chancen, gesund zu bleiben oder zu werden.

Die Ursachen liegen auch im kranken System. Die Gesundheitskosten erreichen wegen steigender Lebenserwartung und medizinischem Fortschritt, der seinen Preis hat, immer neue Rekordhöhen. Die Versuche, den Anstieg zu bremsen, treffen auch die Ärzte.
Zwar haben Kassenärzte und Psychologen 2011 eine Honorarsteigerung von einer Milliarde Euro durchgesetzt. Trotzdem sehen viele Mediziner in den Privatpatienten die beste Möglichkeit, wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Für sie wird Sprechstundenzeit reserviert; sie bekommen schneller Termine.
Weitere Links



Wer das Gesundheitswesen fit machen will, muss den Kostenanstieg wirksamer drosseln als bisher. In den Arztpraxen ist da wohl das Wenigste zu holen. Es verdienen zu viele Mitspieler zu viel Geld mit der Gesundheit: die Pharmaindustrie, der Pharmagroßhandel, die Apotheker.
Deutschland hat zu viele Kliniken, zu viele Krankenkassen. Seit Jahren wird zum Beispiel über eine Positivliste diskutiert, die teure Schein-Innovationen bei Medikamenten eindämmen würde. Pillen und Pülverchen gehören zu den stärksten Kostentreibern. Doch gegen die mächtige Lobby der Großverdiener hat sich bisher noch kein Politiker durchgesetzt.

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Stress. We are all under it in different ways. Learning to prevent more stress and deal with the stress we currently have is more than relaxing. It's detrimental to your well-being, too!


Whether its your boss, your partner, your family, or a friend, we are all under stress. And thank goodness! Stress keeps us on the move, thriving and yes, surviving!

But if your stress levels seem out of whack and you're getting that "I just can't deal with this anymore!" feeling, then it's time to think about how stress can be prevented and minimized in your life.
So how do you know that stress is getting to an unhealthy level? There are a few ways to determine if you need some stress management.

First, if you're feeling fatigued, tired, and cranky, you are not taking good care of yourself. In addition to this, constant feelings of being on the go can contribute to high stress levels. As far as extremes, if you start to experience anxiety attacks, you need to slow down. Regardless of your stress level now, each of us should make time for "R&R" (rest and relaxation).


So, how does one slow down? The first thing to remember is that you must slow down. You do have the time in your schedule somewhere to rejuvenate yourself. If you do not, you will soon be burned out.
Relaxing is really uncomfortable at first! After spending an hour reading you may experience feelings of guilt. Or you may reread a paragraph over and over, attempting to comprehend it. Sometimes the everyday worries seem to creep into your head and distract you. "Relaxation is just not for me!" you assume. Wrong. It is, it just takes time.



Relaxation does not mean you need to sit in meditation position humming "Ooommm," all day. Although, meditation is a great way of relaxation and there are so many methods available to us today. Other activities that keep your mind off work, the kids, or other stressors will leave you feeling rejuvenated. Some activities to try are reading, walking, playing moderate sports, laying out, meditation or spending time with a loved one where tension will not arise.

The above-mentioned activities will help you deal with managing the stress you currently have, but what about preventing more stress from piling up?


Assessment, assessment, assessment! In order to prevent stress from affecting you, you must assess what stresses you out. You cannot rid yourself of all of the stress, but you can choose how you will react to it. The best way to prevent stress is to practice saying the word, 'no.' It sounds so simple but once you realize how many commitments you make a day that are unnecessary, you'll see why saying no is imperative.


Do not be shocked when you see it is a hard habit to break, either! Prioritize what needs to be done the most, and slowly choose the rest of your committments. Other ways to prevent stress are to assess living and working situations. If they are too stressful, think about altering these environments.


The world needs you at your best. And you can be that way. But please, take time for yourself. It may not seem necessary, but in today's crazed world, it is the best thing you can do for yourself. And it's fun, too.


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Prevent stress with vitamins and herbs.


If generations were identified by their prevalent diseases, this could well be the Stress Generation. Most of us get an overdose of stress at least once in a while. The job, the kids, the commitments, the deadlines all add up to an intense feeling of being overwhelmed. Unfortunately, stress takes a severe toll on our health, contributing to everything from asthma to stroke.

We must learn how to manage our stress and make lifestyle changes to keep it under control, but even the best manager will have times when unforeseen things pile on too much stress. Nature provides us with some stress protection and relief. Thank you, Mother Nature!
Certain vitamins have been identified as aids in relieving and reducing stress. At the top of the list is the whole range of B vitamins. Hormones like serotonin feed on B vitamins and without the B complex series, our bodies won't produce enough serotonin. Serotonin is the hormone most responsible for soothing our nerves and keeping us feeling upbeat. There are eight B vitamins and most of us don't get enough of all of them. If you want to add a vitamin supplement to your diet, a good B-complex would be the one to add.
Vitamin C has been identified by Nobel Prize winning chemist Linus Pauling as perhaps one of the greatest health aids ever. Vitamin C keeps your body's production of adrenaline and cortisol under control. While these hormones are necessary, when we are under stress, our bodies start to act like they will need to fight for survival. Our bloodstreams are flooded with adrenaline and cortisol to help us physically fight for our lives. When we don't have a physical outlet to work those extra hormones out of our systems, they linger keeping us tense, irritable and on edge.
We've all heard the "˜fat is bad for you' statement in one form or another but it's not entirely true. There are good fats. We need at least some fat in our diets and we must have essential fatty acids or we experience increased irritability and depression. Good sources of essential fatty acids are flaxseed and fish oil. Add them to your salad dressings and you'll never taste them.
Many herbs will also help calm us down even if they might not prevent stress. None of these herbs should be used as medicine without first consulting a health care professional. Very young children or the elderly should not use these herbs unless told to do so by a physician.

Link: http://www.essortment.com/prevention-stress-15964.html
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Sonntag, 11. März 2012

Gesundheitsprävention lässt sich eine derart hohe Rendite erreichen, so Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr auf dem Präventionskongress seines Ministeriums.


Die business Doctors haben für Sie bei Ihrem täglichen Research diesen überaus zeitaktuellen Artikel gefunden.
Hier wird Ihnen von 3.Seite ganz klar vor Augen geführt ,wie dringend ,aber auch betriebswirtschaftlich sinnvoll und erfolgreich betriebliche Gesundheitsvorsorge ist.
Wie wir in unseren 12 berufsgruppenspezifischen Stress-und Burnoutstudien mit über 7000 Probanden feststellen konnten, sind in jeder Berufsgruppe spezifische Stressoren ,die die Produktivität, Mitarbeiterzufriedenheit und Krankenstände nachhaltig beeinflussen zu bemerken.
Wir haben uns darauf spezialisiert diesen Entwicklungen angepasst gegenzusteuern um mögliche Einsparungspotentiale zu generieren. Ein eigens entwickelter Stress-Benchmarkrechner kan sehr schnell in der jeweiligen Berufsgruppe unternehmensspezifisch das mögliche einsparungspotential errechnen. Infos zu den Studien und den Gratistests ,wie auch zu Präsentismuszahlen erhalten Sie unter www.business-doctors.at
Mit vielen Grüße wünschen Ihnen   einen schönen und stressfreien Sonntag
Ihre
Business Doctors



Faktor Gesundheit
Datum: 03-2012
Thema: Gesundheitswirtschaft
Für einen Euro 2,20 Euro zurückbekommen? 
Von einer Rendite von 120 Prozent 
können in Zeiten von Niedrigstzinssätzen viele Anleger nur träumen.

Durch Investitionen von Firmen in die Gesundheitsprävention lässt sich eine derart hohe Rendite erreichen, so Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr auf dem Präventionskongress seines Ministeriums. 
Studien belegen, erklärte Bahr, dass Unternehmen, „die einen Euro pro beschäftigter Person und Jahr in die betriebliche Prävention investieren, mit einem potenziellen ökonomischen Erfolg in Höhe von 2,20 Euro rechnen können.“ 
Das Bundesgesundheitsministerium will mit der Kampagne „Unternehmen unternehmen Gesundheit“ das Bewusstsein in den Firmenetagen für die betriebliche Gesundheitsförderung schärfen. Doch nicht nur die Unternehmen müssen umdenken, auch die Krankenkassen: Während diese 79 Prozent der Mittel für individuelle Präventionsmaßnahmen ausgeben, belaufen sich die Ausgaben für betriebliche Prävention auf gerade einmal 14 Prozent.

Im Eigeninteresse sind Staat, Krankenkassen und Wirtschaft also gefordert zu handeln: 
Der Staat, weil der Ausfall von Arbeitsstunden durch berufsbedingte Krankheiten Milliardenkosten verursacht, was wiederum Auswirkungen auf die Steuereinnahmen hat; die Kassen, weil sie Milliardenbeträge für die Behandlung der erkrankten Arbeitnehmer zahlen; die Wirtschaft, weil Mitarbeiter in einer wenig gesundheitsförderlichen Arbeitsumgebung weniger leistungsfähig sind und einen höheren Krankenstand haben. 

Gesunde und motivierte Mitarbeiter bilden die Grundlage für ein leistungsstarkes Unternehmen. Hinzu kommt, dass nicht nur finanzielle Aspekte die Attraktivität eines Arbeitgebers ausmachen, sondern in hohem Maße „weiche“ Faktoren, die das Wohlbefinden am Arbeitsplatz fördern: 
Neben beruflichen Weiter bildungsmöglichkeiten, interessanten Aufgaben und Perspektiven sowie sozialen Komponenten wie etwa Kitas sind dies gerade auch Präventionsmaßnahmen und ein betriebliches Gesundheitsmanagement. 

Kein Wunder, dass sich einige Unternehmen die Vorsorge auf ihre Fahnen geschrieben haben. 

Beispiel: 
Die Hilti Kunststofftechnik GmbH aus dem bayerischen Nersingen, die im November 2011 mit dem Titel „Bayern fittestes Unternehmen“ ausgezeichnet wurde. Der Preis wurde u. a. vom Bayerischen Arbeitsministerium und der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. ausgelobt. 

Der 200 Mitarbeiter starke mittelständische Baumaschinenhersteller hatte auf der Grundlage einer Diplomarbeit ein Gesamtkonzept für ein betriebliches Gesundheitsmanagement entwickelt und umgesetzt. Dazu zählen Lauftreffs, Yoga-Kurse und Wirbelsäulengymnastik nach der Arbeit, aber auch neueste Lüftungssysteme oder kostenlose Äpfel während der Erkältungszeit. Nach Aussage von Angelika Schütz, Personalchefin des Unternehmens, organisieren die Mitarbeiter die Mehrzahl der Maßnahmen: „Das ist sehr wichtig, weil der Schwung unserer Idee, gesundheitliche Prävention in allen Bereichen zu verwirklichen, damit nicht verloren geht.“
Gesundheitsprävention in allen Bereichen: 
Der Trend geht dahin, unterschiedliche Aspekte wie Ergo nomie, Funktionalität oder Hygiene nicht mehr isoliert, sondern ganzheitlich zu betrachten und auf dieser Grundlage ein Gesamtkonzept zu entwickeln, in dem die unterschiedlichen Lösungen ineinander greifen. So spielt etwa der Faktor Licht eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Beschäftigten. Der falsche Einsatz von Licht kann zu einer Reihe gesundheitlicher Beeinträchtigungen wie Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen führen. 
Die Bremer Glamox Luxo Lightning, ein Tochterunternehmen der norwegischen Luxo Asa, empfiehlt eine Kombination von direktem und indirektem Licht, das für eine „natürliche Ausleuchtung“ sorgt. Die optimale Helligkeit variiert je nach Arbeitsplatz, zu helle Lichtquellen sollten vermieden werden, da sie zu einer Blendung führen und als unangenehm empfunden werden. In vielen Betrieben ist Hygiene ein zentrales Thema.
Insbesondere in der Lebensmittelindustrie, dem Lebensmittelhandel, der Gastronomie, Landwirtschaft, im Gesundheitswesen sowie in Kindergärten, Schulen und Pflegeeinrichtungen sind die Beschäftigten Gefahren ausgesetzt. 
Wiederholt macht der Ehec-Erreger, dem einige Menschen zum Opfer fielen, von sich reden. Tödliche Krankenhauskeime führten im vergangenen und in diesem Jahr zum Tod von Säuglingen. Gefahren für Mitarbeiter in Betrieben lauern bspw. im Trinkwasser. Dabei ist Wasser das Getränk schlechthin und sollte in keinem Unternehmen fehlen. Verunreinigungen lassen sich mit Filtersystemen vermeiden; eine thermische Keimsperre verhindert eine retrograde Verkeimung. 
Eine entsprechende Lösung, die zudem chemiefrei ist, hat die Firma Brita Ionox auf den Markt gebracht. Das Unternehmen, das Erfinder der patentierten thermischen Keimsperre ist, sieht Nutzungspotenzial vor allem in hygienisch sensiblen Bereichen wie Kliniken oder bei der Nutzung durch viele Personen. Mitarbeiter und Kunden können sich bei Bedarf mit gesundem Wasser versorgen und so etwas für ihre Gesundheit tun.

Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz hängt auch von Faktoren wie Temperatur und Ergonomie ab. 
Bei der „richtigen“ Temperatur gibt es große Unterschiede zwischen einer Bürokraft, die eine Temperatur von 18 Grad Celsius als unangenehm, weil viel zu kalt, empfindet, und einem Möbelpacker, der bei derselben Temperatur ins Schwitzen gerät. Faktoren wie Luftfeuchtigkeit sowie Wärmestrahlung beeinflussen deutlich das Empfinden von Behaglichkeit. 

Für Unternehmen, die nichts dem Zufall überlassen wollen, hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeits medizin eine Broschüre he rausgegeben, in der Risiken und Schutzmöglichkeiten aufgezeigt werden. Dass die Ergonomie der Arbeitsmöbel von entscheidender Bedeutung für den Krankenstand ist, hat sich in den Firmenetagen inzwischen herumgesprochen. Rückenschmerzen sind zur Volkskrankheit geworden: 31 Millionen Behandlungsfälle werden pro Jahr in Deutschland gezählt. 
Bei Männern sind Rückenschmerzen der häufigste, bei Frauen der zweithäufigste Grund für eine Arbeitsunfähigkeit. Bei jedem Zehnten nimmt die Krankheit einen chronischen Verlauf an. Rückenschmerzen kosten die deutsche Wirtschaft Milliardensummen. Nach Einschätzung von Fachleuten summieren sich die Kosten auf 20 Milliarden Euro – Tendenz steigend

Inzwischen arbeiten mehr als 12.000 Menschen in der Büromöbelbranche, die einen vermutlich immer größeren Anteil mit ergonomischen Möbeln erwirtschaftet. Viel hängt von der Leistung der Mitarbeiter ab. Deswegen achten intelligent geführte Unternehmen auf den Faktor Gesundheit. Wie das Beispiel Hilti belegt, kommt es dabei nicht nur auf kompetente Berater und funktionierende Lösungen an, sondern auch auf das Bewusstsein und die Initiative der Beschäftigten selbst.
Autor:  Dr. Ralf Magagnoli
Dieser Artikel erscheint am Montag, den 12.März 2012 in der Themenzeitung 01/12 "Healthcare" als Beileger im Handelsblatt. 




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Burn-out-Prävention: Chefsache statt Tabu

von Alexia Weiss (Die Presse)

Nicht nur für den Einzelnen, auch für Unternehmen schlecht: der saloppe Umgang mit Risikofaktoren. Was Führungskräfte und Personaler präventiv tun können.
Burn-out ist längst kein Problem des Einzelnen mehr. Auch Betriebe leiden unter Mitarbeitern, die zunächst nur mehr verlangsamt, dann von einem Tag auf den anderen gar nicht mehr arbeiten können. Laut einer Studie der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) sind in Österreich eine Million Menschen Burn-out-gefährdet, betont Evelyn Miksch, die als Trainerin und Coach mit dem Schwerpunkt Burn-out sowohl für das Wirtschaftsförderungsinstitut (Wifi) als auch die Akademie für Recht, Steuern und Wirtschaft (ARS) tätig ist. „Arbeitsmediziner schätzen, dass etwa sieben bis neun Prozent der Berufstätigen Burn-out-gefährdet sind. Und die EU schätzt, dass durch Stress am Arbeitsplatz jährlich Kosten in der Höhe von 20 Milliarden Euro entstehen.“

Check für Führungskräfte

Wie aber können Führungskräfte Burn-out vorbeugen? Ist Früherkennung möglich? Gibt es spezielle Schulungen, um Burn-out erst gar nicht entstehen zu lassen? Erich Hotter ist Gründer und Koordinator der Expertenplattform „Arge Burnout“. Sie führt Studien durch, berät Organisationen und Unternehmen und vermittelt ein Präventionsprogramm, das auch in Buchform erschienen ist: „Erich Hotter: „Sieben Schritte gegen Burnout“ (Leykam Verlag). „Burn-out ist nicht als Krankheit definiert“, betont Hotter. Es gebe daher noch keine zuverlässigen Diagnosekriterien.
Der typische Verlauf habe aber drei Stufen: Erstens Erschöpfung und Unfähigkeit zur Entspannung, zweitens innere Leere und das zunehmende Gefühl von Hilflosigkeit, drittens gesundheitliche Probleme, Depressionen, Zusammenbruch.
Die Arge bietet Unternehmen zur Früherkennung ein Paket an, das aus einem Screening und einem Seminar für Führungskräfte und Mitarbeiter besteht. Für dieses Screening wird dann auf www.argeburnout.com ein Test freigeschaltet, der das Risiko einer Burn-out-Erkrankung ermittelt.
Paulino Jimenez ist ebenfalls Mitarbeiter der Arge Burnout, zudem Wissenschaftler an der Uni Graz und Leiter der Sektion Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologie in der Berufsvertretung der Psychologen. „Die Erkennung von Burn-out ist auch für Fachleute sehr schwierig“, betont er. Im Endstadium ähnle das Krankheitsbild stark dem einer Depression. Er nennt aber „sehr vorsichtig anzuwendende Hinweise“: Kann der Mitarbeiter in der Freizeit loslassen, sich erholen? Hat sich der Mitarbeiter merklich zurückgezogen? Das Institut für Psychologie der Universität Graz hat zur besseren Einschätzung der Situation einen Test in Form eines Erholungs-Beanspruchungs-Fragebogens entwickelt. Dieser ist u.a. auf www.arbeitspsychologie.org aufrufbar.
Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), sagt, ja, das Thema Burn-out sei in der letzten Zeit „wieder hochgekocht“. Er will die Materie aber nicht allein auf die Unternehmen abgewälzt wissen. „Burn-out hat sehr unterschiedliche Ursachen.“ Oft kämen die Probleme auch aus dem Privaten.

Gespräch suchen

Doch wie kann man als Vorgesetzter mögliche private Probleme eines Mitarbeiters ansprechen? „Das Gespräch mit Burn-out-Betroffenen ist sehr wichtig, erfordert aber hohe soziale Kompetenz“, so Miksch. Wer hier insgesamt auf eine positive Unternehmenskommunikation achtet und sich entsprechend schulen lässt, hat also einen Vorteil. So argumentiert auch Marie Luise-Thiel, die u.a. für das Wifi das Mentaltraining „Das erschöpfte Ich“ anbietet. „Aus meiner Sicht ist es kein Problem und kein Überschreiten der Intimsphäre, wenn man mit Mitarbeitern auch über sein Privatleben spricht. Es liegt an der Unternehmenskultur.“
Gleitsmann empfiehlt Unternehmern grundsätzlich, auf betriebliche Gesundheitsprogramme zu setzen. „Es gibt hier beispielsweise die Möglichkeit, mit Sozialversicherungsträgern zu kooperieren.“ Das Wichtigste dabei sei Nachhaltigkeit. Mit ein paar grünen Äpfeln in einem Körbchen sei es eben nicht getan.

Tabu brechen

Thomas Nagy begleitet als Coach und Lebens- und Sozialberater Burn-out-Patienten in seiner Praxis sowie im Gesundheitszentrum „The Tree“ in Wien-Hietzing. Neben betrieblichen Gesundheitsmanagement-Programmen rät er Unternehmen, einen Burn-out-Präventionsbeauftragten zu ernennen. Die entsprechende Ausbildung dazu: der Wifi-Lehrgang „Coaching am Rande des Burnout“, der Ende September beginnt.So wird Burn-out auch der Tabustatus genommen, den dieses Thema leider immer noch in vielen Betrieben habe, beklagt Dagmar Deixelberger-Fritz, die in Innsbruck Burn-out-Coaching anbietet. „Früherkennung ist gut, Prävention wäre das Beste. Wenn Burn-out in einem Unternehmen noch immer ein Tabuthema ist und Mitarbeiter darunter leiden, so werden sie aus Angst, den Arbeitsplatz oder ihr Gesicht zu verlieren, natürlich versuchen, ihre Situation zu vertuschen, Erschöpfung durch Überstunden zu kompensieren, Arbeit mit nach Hause zu nehmen – und die Burn-out-Spirale beginnt.“
Als Präventionsmöglichkeiten nennt Deixelberger-Fritz alle Weiterbildungen im Sinne von Seminaren und Workshops zum Thema „gesundheitsförderliches Führen“ und Burn-out. Psychologe Jimenez setzt schon eine Ebene darunter an: Es gebe viele Seminare, die hier sensibilisieren, etwa zur Gesprächsführung. Wer das Mitarbeitergespräch gut beherrscht, sei hier als Führungskraft sicher im Vorteil. Jimenez ist zudem auch für das Unternehmen research-team tätig, hier werden entsprechende Seminare und Workshops angeboten, vor allem zum Thema „gesundes Führen“.
Unternehmern, die Einzelberatung brauchen, empfiehlt er, auf www.arbeitspsychologie.org nach einem Experten zu suchen.
© DiePresse.com

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Stress Management: How to Reduce, Prevent, and Cope with Stress

Stress management starts with identifying the sources of stress in your life. This isn’t as easy as it sounds. Your true sources of stress aren’t always obvious, and it’s all too easy to overlook your own stress-inducing thoughts, feelings, and behaviors. Sure, you may know that you’re constantly worried about work deadlines. But maybe it’s your procrastination, rather than the actual job demands, that leads to deadline stress.
To identify your true sources of stress, look closely at your habits, attitude, and excuses:
  • Do you explain away stress as temporary (“I just have a million things going on right now”) even though you can’t remember the last time you took a breather?
  • Do you define stress as an integral part of your work or home life (“Things are always crazy around here”) or as a part of your personality (“I have a lot of nervous energy, that’s all”).
  • Do you blame your stress on other people or outside events, or view it as entirely normal and unexceptional?
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Freitag, 9. März 2012

Kranke Mitarbeiter kosten die Unternehmen jährlich Milliarden


Medianet ....Thursday, 01. March. 2012 | health | health care

Neue medianet-Serie zur Mitarbeitergesundheit mit Rezepten gegen Stress, Krankheit, Altersbeschwerden. Krankenversicherungen, Vorsorgeanbieter und Kammern forcieren Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung.
Durch Prävention und Betreuung sollen Firmen letzten Endes von gesünderen Arbeitnehmern profitieren, sagt Christoph Sauermann (mediclass).


Wien. Unbegrenzt flexibel, ständig verfügbar, niemals müde, pauschalierte und damit unzählige unbezahlte Überstunden und nicht zuletzt die demografische Entwicklung, die die Beschäftigten im Durchschnitt zunehmend älter werden lässt – die Entwicklungen in der Arbeitswelt und der Gesellschaft machen offenbar immer mehr Menschen krank. Insgesamt ist bereits die Hälfte aller Krankheitsfälle arbeitsbedingt.
Dramatische Entwicklung

Heute wird auch von Experten der Anstieg der Gesundheitskosten zunehmend mit den verschiedensten Belastungen in der Arbeitswelt in Verbindung gebracht. Allein zeitlich betrachtet verwundert das nicht. Wenn man von einer Schlafdauer von acht Stunden ausgeht, verbringen wir zwischen 45 und 50% der wachen Zeit in der Woche in der Arbeit.  Der jährlich erscheinende Fehlzeitenreport – eine Kooperation zwischen Wirtschaftskammer,  Arbeiterkammer, dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, der AUVA und der Pensionsversicherungsanstalt – gibt einen breiten Überblick über das aktuelle Krankenstandgeschehen in Österreich und zeichnet zuletzt eine dramatische Entwicklung: Die unselbstständig Beschäftigten waren in Österreich zuletzt über das Jahr gerechnet durchschnittlich 12,9 Tage im Krankenstand. 32% aller Neuzugänge bei den krankheitsbedingten Frühpensionierungen erfolgen mittlerweile aus psychischen Gründen, im Jahr 2004 lag der Anteil noch bei 24%. Insgesamt geht ein Drittel aller Pensionsantritte – also circa 30.000 Personen pro Jahrgang – auf gesundheitliche Gründe zurück, daraus resultieren Zahlungen in der Höhe von fast drei Mrd. €.
Rehabilitation statt Pension

Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der WKO, wünscht sich deshalb wie überhaupt die Sozialpartner eine Forcierung von Rehabilitation und Integration anstatt frühzeitiger Pensionierung. Darüber hinaus müsse auch die betriebliche Gesundheitsförderung weiter ausgebaut werden. Die WKO hat dazu wie berichtet auch die Initiative „proFitness“ mit dem Fokus auf kleine und mittlere Betriebe gestartet. Auch die Sozialversicherung will sich hier heuer verstärkt engagieren. In der Arbeitswelt komme im Gesamtkonzept der Gesundheitspolitik eine wichtige Rolle zu, sagte etwa Josef Probst, stellvertretender Generaldirektor im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, bei der letzten Präsentation des „Fehlzeitenreports“. „In der ‚Lebenswelt Betrieb‘ kann durch die Gestaltung der Arbeitsabläufe das Führungsverhalten oder die Gestaltung der Arbeitsplätze Gesundheit gefördert und Krankheit verhindert werden“, sagte Probst. Die Sozialversicherung biete interessierten Unternehmen, die betriebliche Gesundheitsförderung umsetzen wollen, entsprechende Auswertungen und Unterstützungsangebote an.

Der Hintergrund dafür ist in Zahlen ausgedrückt dramatisch: Allein die krankheitsbedingten Ausfallzeiten der Österreicher kosten die Wirtschaftsbetriebe nach Schätzungen einer Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) jährlich rund 1,4 Mrd. €. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) hat vor einigen Jahren in einer umfangreichen Analyse die gesamtwirtschaftlichen Kosten arbeitsbedingter Erkrankungen mit 12,1 Mrd. € beziffert. Dazu gehören neben den Ausfallszeiten Kosten für Behandlungen, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und nicht zuletzt der Wertschöpfungsausfall. In Summe ist das beinahe halb so viel, wie die gesamten Gesundheitsausgaben ausmachen.
Best-Practice-Beispiele

Neben den Belastungen in der Arbeitwelt wirkt sich auch die demografische Entwicklung dramatisch aus. Denn bereits jeder dritte Arbeitnehmer ist älter als 45 Jahre. Immer mehr Unternehmen setzen sich deshalb auch mit der Frage auseinander, wie sich der Gesundheitszustand der Beschäftigten in den kommenden Jahren entwickeln wird. medianet wird in den kommenden Wochen jeweils im freitags erscheinenden Gesundheitsteil healtheconomy erfolgreiche Beispiele und Lösungsansätze  vorstellen.  Das Ziel von betrieblicher Gesundheitsförderung ist dabei überall das Gleiche: mehr Produktivität und Produktqualität durch Erhöhung der Arbeitszufriedenheit, Verbesserung der innerbetrieblichen Kommunikation und Imageplus für das Unternehmen sowie weniger Mitarbeiterfluktuation und eine Reduzierung von Krankenständen. Aber auch die Mitarbeiter profitieren durch mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz, ein besseres Betriebsklima und weniger gesundheitliche Beschwerden. (Martin Rümmele)

mediclass bietet Vorsorge für Betriebe
Gesundheitsclub will mit Facharztzentrum Unternehmen bei Gesundheitsförderung helfen.


Ende des Vorjahrs hat in Wien der „mediclass Gesundheitsclub“ sein erstes Facharztzentrum eröffnet, in dem 30 Fachärzte und Therapeuten für Privatkunden und Unternehmen arbeiten. mediclass will dabei Vorsorgeangebote machen und gleichzeitig mit einer Privatmedizin punkten, die leistbar ist. Ein Fokus des Konzepts liegt auf der Mitarbeitergesundheit: Durch Prävention und Betreuung sollen Firmen letzten Endes von gesünderen Arbeitnehmern profitieren, sagt Gesellschafter Christoph Sauermann. „Wir möchten Unternehmen motivieren, mit einem niedrigen Mitgliedsbeitrag in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu investieren. Laut einer WKO-Studie würde eine betriebliche Gesundheitsvorsorge eine Produktivitätssteigerung von zehn Prozent und eine Reduktion der Kosten durch Fehlzeiten von 24 Prozent bewirken, sagt Sauermann.

Durch Abschluss einer Nutzungsvereinbarung mit mediclass können Unternehmen über die vorsorgemedizinische Einrichtung verfügen und für ihre Mitarbeiter einen jährlichen umfassenden Gesundheitscheck durchführen. Der jährliche Gesundheitscheck stellt sicher, dass mögliche Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Darüber hinaus können Unternehmen ihren Mitarbeitern durch einen zusätzlichen Mitgliedsbeitrag den Zugang zu ambulanter Privatmedizin ermöglichen, verspricht der Gesundheitsclub.

mediclass selbst hat rund 2,5 Mio. € in das erste Facharztzentrum investiert. Erwartet werden nach der Konsolidierungsphase zwei Mio. € Umsatz im Jahr. Das Zentrum im zweiten Wiener Gemeindebezirk soll zwischen 10.000 und 12.000 Mitglieder betreuen; für einen Mitgliedsbeitrag erhalten sie Privatmedizin zu jenem Tarif, den die Kassen jeweils rückerstatten. Das Wiener Zentrum wird wohl nicht das einzige seiner Art bleiben: Geplant ist, ab 2012 österreichweit weitere Häuser aufzumachen; in Überlegung sind weitere Standorte für Wien und je einer pro Landeshauptstadt.


MEDIANET (link)

Deutsch:
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Business Doctors zeigt ........................... 6,4 MILLIARDEN SPARPOTENTIALE durch PRÄVENTION !!




Die Darstellung zeigt überblicksmäig, dass Prävention im Bereich der psychischen Krankheiten dem Staat auf der einen Seite rund 4,3 Milliarden an Ausgaben einsparen kann, während auf der anderen Seite durch zusätzliche Steuereinnahmen rund 2,1 Milliarden Euro pro Jahr lukriert werden könnten.


Sparpotenziale durch Prävention
Kosten pro Jahr (Milliarden Euro) Mögliche Senkungen Mögliche Einsparungen Milliarden Euro
Stress- und burnoutbedingte Krankenstände 7,2 30,0% 2,2
Schmerzpatienten ohne physiologische Ursachen 6,2 35,0% 2,2
Summe Kosten und mögl. Einsparungen  13,4 4,3

Präsentismus kostet die Wirtschaft
28,0
Steuersatz (Körperschaftssteuer) 25,0%
Entgangene Steuern  7,0
Mögliche Senkungen durch Präbvention 30,0%
Zusätzliche Steuereinnahmen durch Prävention 2,1
Entlastung des Budgets
durch Prävention pro Jahr
6,4


Rechnet man das auf eine Periode von 4 Jahren hoch, dann ergibt das einen Betrag von 25,6 Milliarden Euro zur Entlastung des Budgets. Damit wäre das Sparpaket zum Großteil ausfinanziert, ohne dass Steuern erhöht und Sozialleitstungen gekürzt werden müssten.


F. DAUBLEBSKY, Business Doctors.

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